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Kapitel 12

 

~~3 Monate später~~

 

Ich kam gerade von der Schule heim und schloss die Tür hinter mir, als das Telefon klingelte. Ich schmiss meine Tasche auf den Boden und rannte zum Telefon, vielleicht war es ja Tom. „Marlen Schneider Hallo.“, meldete ich mich. „Hey Kleine.“ „Hi Bill, schön das du anrufst.“, freute ich mich. Es war zwar nicht Tom aber natürlich war ich auch froh über Bill. „Na wie geht’s?“, fragte er. „Gut gut bin grad von der Schule heimgekommen.“, antwortete ich, „ und dir?“ „Mir auch is nur alles ziemlich stressig.“ „Ja denk ich mir… hat mir Tom auch schon erzählt. Naja deshalb wird er auch nich so oft anrufen. Ich hab ja am Montag das letzte mal mit ihm telefoniert.“, sagte ich ein bisschen traurig. Man man Montag das letzte Mal heute war Donnerstag. „Mhh… im Moment sind die Instrumente dran fürs neue Album. Deshalb hab ich grad ein bisschen frei. Also werd ich dich die nächsten Tage als mal mit Anrufen belästigen.“, sagte Bill lachend. „Das darfst du gern. Ich hab ja sonst niemanden.“ „Hat sich Maja immer noch nicht beruhigt?“, fragte Bill. „Nein die is immer noch sauer aber ich glaub das wird nichts mehr. Es sind ja jetzt schon 3 Monate rum seit unserem Streit.“ „Achso aber du hast ja jetzt mich.“, sagte Bill. „Jaa zum Glück.“ Wir unterhielten uns bestimmt noch eine Stunde und nach dem Telefonat machte ich mich an meine Hausaufgaben. Na toll wie ich die Schule doch hasste. Ich entschied mich Tom noch eine Sms zu schreiben.

Hey mein Schatz! Wie geht’s? Wir haben schon lang nicht mehr telefoniert ich hoffe wir können heute Abend mal telefonieren… ich hoff die Aufnahmen laufen gut… ich vermisse dich hoffentlich habt ihr bald wieder frei… hab dich lieb Marlen

Ich fing mit den Hausaufgaben an aber nach ein paar Minuten piepste mein Handy auch schon wieder. Eine Sms von Tom.

Hey Süße. Mir geht’s gut ich hoffe dir auch… ja is es ok wenn ich dich heute Abend so um halb 9 anrufe… ja die laufen super… ich denke wir müssten irgendwann in den nächsten paar Wochen frei bekommen… ich vermisse dich auch und hab dich auch lieb dein Tom

Oh heute Abend telefonieren mit meinem Schatzi, bei dem Gedanken konnte ich nur lächeln. Ich schrieb ihm zurück.

Ja das geht klar… ich freu mich schon wenn du anrufst… wenn des klappt mim frei bekommen wär echt super… bis heute Abend am Telefon

Jetzt ging es mir um einiges besser und die Hausaufgaben gingen mir viel leichter von der Hand. „Schatz ich bin wieder da.“, hörte ich meine Mum rufen. Ich stand von meinem Bett auf und ging runter. „Hallo Mami. Wie geht’s?“, fragte ich und gab ihr ein Küsschen auf die Backe. „Hey heut so fröhlich. Hat das was mit Tom zu tun?“, fragte sie. „Jaaa schon… wir telefonieren heute Abend endlich wieder.“, antwortete ich. „Na das freut mich aber für dich.“, sagte sie, „ ich werd dann jetzt mal kochen.“ „Ok ich geh dann wieder hoch.“, meinte ich und ging in mein Zimmer. Erst 18.00 Uhr, war ja klar, dass die Zeit nicht rum ging wenn Tom mich anrufen würde. Ich schaltete den Fernseher an um mich ein bisschen abzulenken. Irgendwie fiel mein Blick aber immer auf das Bild von Tom und mir was auf meinem Nachttisch stand. Das Bild hatten wir noch an dem Tag gemacht, an dem die Jungs wieder gehen mussten. Ich versuchte mich jetzt stur auf meinen Fernseher zu konzentrieren. Ich schaltete durch die Programme und blieb auf Kalbe 1 hängen. King of Queens. Das war einfach genial, egal wie oft ich es schon gesehen hatte. „Schaaaatz essen ist fertig.“, rief meine Mum. Normal war das doch immer erst fertig wenn mein Dad kam und der kam doch immer erst um 7. Ich schaute auf die Uhr Viertel nach 7. Ich hatte gar nicht gemerkt wie die Zeit rum gegangen war. Ich rappelte mich auf und ging runter. „Hallo Paps. Wie war dein Tag?“, fragte ich. Mein Vater schaute verwirrt von meiner Fröhlichkeit meine Mum fragend an. „Tom ruft heute Abend an.“, erklärte sie ihm. Er nickte. „Mein Tag war anstrengend. Ich hatte heute überhaupt keine Ruhe in der Kanzlei.“, meinte mein Dad. „Oh das ist blöd.“, sagte ich, „wollen sich so viele Leute scheiden lassen?“ Mein Vater war Anwalt für Scheidungsrecht. „Ja sieht ganz so aus.“ Da war ich aber froh, dass meine Eltern sich noch gut verstanden. Während wir aßen erzählte meine Mum noch von ihrem Tag und ich von meinem und dann war auch schon 8 Uhr. Ich nahm das Telefon gleich mit nach oben das auch ja keiner auf die Idee kam jetzt zu telefonieren. Ohja die Minuten kamen mir wie Stunden vor bis das Telefon endlich klingelte. „Marlen Schneider.“, meldete ich mich. „Hey mein Schatz. Schön deine Stimme zu hören.“, sagte Tom. Ich musste lächeln. „Ich bin froh, dass wir mal wieder telefonieren. Ich vermiss dich echt.“, meinte ich. „Ich dich auch und es tut mir auch echt Leid aber im Moment is es halt ziemlich stressig.“ „Ja is ok ich weis es ja… aber wie gehts dir so?“, fragte ich. „Gut nur das ich dich vermiss… und wie geht’s dir?“, fragte Tom. „Ja geht so. Schule nervt mich, Maja is immer noch sauer und du bist halt nicht da.“, antwortete ich. „Ja aber bald haben wir frei. Ich freu mich jetzt schon, wenn ich dran denk das ich dich vielleicht in 2 Wochen wieder seh auch wenn’s nur für ein Wochenende ist.“, meinte Tom. „Ja ich mich auch…“ Wir erzählten jeder noch ein bisschen was über unsre letzten Tage und nach einer Stunde legten wir auch schon wieder auf.