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Kapitel 7

Das erste was mir passierte als ich aus dem Auto stieg – ich schwankte ziemlich. So Jack Sparrow mäßig^^. Man(n) man(n) fährt der Auto, echt schlimm. „Ey Georg lern mal Auto fahren.“, sagte Gustav. Ich musste mir ein Lachen verkneifen. „Ich fahr doch gar nicht so schlimm.“, protestierte Georg, „was meinst du Anetta?“ „Naja ich musste erstmal schauen das ich richtig steh, als ich aus dem Auto gestiegen bin. Ich mein du fährst ja nicht schlecht nur vielleicht ein bisschen… aggressiv und unvorsichtig.“, meinte ich. „Das ist doch eine Verschwörung.“, meinte Georg gespielt eingeschnappt. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Komm wir gehen rein.“, meinte Gustav, nahm meine Hand und zog mich hinter sich zu der alten Fabrik.

„Also nicht auf Toms Sprüche hören, ich mein du bist ein sehr hübsches Mädchen und da kanns schon sein das der einen Spruch ablässt.“, warnte mich Gustav vor. „Hmm ich werde mich schon wehren können.“, meinte ich.

„Hey Jungs. Darf ich euch Anetta vorstellen.“, meinte Gustav. „Hi Anetta. Ich bin Bill und das ist Tom.“, stellte Bill sich und seinen Bruder vor. Ich schaute zu Tom und sah, dass er mich von oben bis unten musterte. „Ey hier siehts immer noch so aus wie früher.“, meinte Georg. „Ja so lang ist das ja auch noch nicht her.“, meinte Tom jetzt. Ich schaute mich ein bisschen um und sah einen großen Stapel von Pizzakartons. „Da sind jetzt aber keine Pizzas mehr drin, oder?“, fragte ich ein bisschen angeekelt. „Kann schon sein.“, meinte Gustav und schaute sich die Kartons genauer an. „Nee doch nichts drin.“, meinte er. „Ach Gott sei dank. Das wär ja mal echt eklig.“ „Ja kommt alles von Georg. Der is voll die Schlampe.“, meinte Bill. Ich konnte mir ein leises Lachen nicht verkneifen. „Ey ich bekomm heut alles ab. Erst meint Gustav ich kann nicht Auto fahren, jetzt das. Ihr habt mich alle nicht mehr lieb.“, meinte er ein bisschen eingeschnappt. „Georg wir haben dich natürlich immer noch lieb.“, sagte Tom. Die Jungs stürmten auf Georg zu und umarmten ihn ‚Ach Gott wie süß’, dachte ich mir und musste vor mich hin lächeln. „Hey was gibt’s den da zu lächeln?“, fragte Bill. „Nix nix.“, antwortete ich und grinste weiter vor mich hin.

Bevor ich mich versah hatten sich die Jungs auf die Couch gesetzt. „Hey wo soll ich mich jetzt hinsetzen?“, fragte ich. „Du kannst dich ja auf meinen Schoss setzen, Süße.“, antwortete Tom und musterte mich schon wieder von oben bis unten. „1. Ich heiße Anetta und 2. Ich bring dir glaub ich das nächste Mal ein Passfoto von mir mit….“, Tom wurde schlagartig rot (doch nicht so ein großer Macker), „ aber die Idee mit auf den Schoss setzen is gar nicht mal so schlecht.“ Toms Gesichtsausdruck wechselte von ein bisschen peinlich berührt sofort wieder in das Checkergrinsen. Aber als ich mich dann auf Gustavs Schoss setzte schaute er ein bisschen verwirrt. „Is doch ok?“, fragte ich Gustav. „Ja klar kein Problem.“, meinte er und lächelte mich an. Bill und Georg schauten erst mich und dann Tom an und mussten total loslachen. „Boah Tom da bist du jetzt aber mal voll in ein Fettnäpfchen getreten.“, meinte Bill lachend. „Lass mich.“, grummelte Tom. „Hey Tom jetzt sei nich sauer auf mich… ich wollte dir nur mal zeigen das nicht jedes Mädchen springt wenn du es willst.“, meinte ich. „Ich bin ja gar nicht sauer auf dich. Nur jetzt hast du den Jungs wieder was gegeben wo sie mich ewig mit aufziehen.“, gab er geknickt zurück. „Damit musst du Leben können. Außerdem wirst du auch die anderen Mal mit was aufgezogen haben.“, stellte ich fest. „Ja schon… naja ich werds überleben.“ Bill und Georg hatten sich auch wieder eingekriegt und jetzt wollten die Jungs auch mal wissen woher Gustav und ich uns kannten. Ich wollte nicht wirklich um den heißen Brei rumreden und erzählte ihnen gleich die richtige Story. Als ich fertig war schauten sie mich alle total entsetzt an. Ich spürte wie mir eine einzige Träne die Wange entlang lief. „Du wolltest dich wirklich umbringen?“, fragte Bill zaghaft. Ich nickte: „Aber im Nachhinein bin ich froh das Gustav da war und ich nicht gesprungen bin.“ Ich schluckte einmal fest und spürte dann Gustavs Hand auf meiner. „Aber bitte Jungs lasst uns über irgendwas anderes reden.“, meinte ich. Erst blieben die Jungs noch ruhig und dann plötzlich fing Bill mit irgendeinem Thema an und alle redeten mit. Trotz allem hielt Gustav immer noch meine Hand aber um ehrlich zu sein machte es mir gar nichts aus. Am Anfang war es echt schwer für mich bei den Jungs hinterher zu kommen, weil sie echt assi schnell redeten, aber nach und nach ging es immer besser und ich konnte mich auch an der Diskussion beteiligen.

 

„Ey wie viel Uhr ist eigentlich?“, fragte Georg irgendwann. Tom fischte sein Handy aus seiner überdimensional großen Hose. „Halb 11!“, antwortete er. „Wir sind jetzt schon so lange hier.“, meinte Bill, „ich denk ich ruf dann auch mal daheim an das wir abgeholt werden.“ Tom nickte seinem Twin nur zu. „Twins ich kann euch auch schnell heimfahren.“, meinte Georg. „Nee Georg du musst uns nich extra heimfahren.“, meinte Tom und ich wusste das er damit auf Georgs „Fahrküste“ raus wollte. „Hmm dann halt nicht.“, meinte er. Er hatte ja auch noch uns als Opfer.

 

Die Heimfahrt hatten Gustav und ich auch ohne größere Schäden überstanden^^. „Hast du noch Hunger oder so irgendwas?“, fragte Gustav. „Nee alles super. Ich bin nur müde.“, antwortete ich. „Ja den Schlaf von letzter Nacht aufholen.“ „Ich denk ich geh mich dann auch mal fertig machen.“ Gustav nickte und ich ging dann hoch ins Bad um mich Bettfertig zu machen. Ich kam aus dem Bad und stieß voll mit Gustav zusammen. „Sorry. War keine Absicht.“, meinte ich. „Is ja nix passiert.“, gab er zurück. „Ja… ich geh dann pennen. Gute Nacht.“, meinte ich. „Ja schlaf gut.“

Jetzt stand ich unschlüssig vor Franzis und Gustavs Zimmertür. Wo sollte ich pennen? „Du kannst ruhig bei mir pennen. Bevor wir wieder so eine Nacht wie die letzte haben.“, meinte Gustav. Ich drehte mich zu ihm. „Echt?“, fragte ich. Er nickte nur und verschwand dann ins Bad. Wenn er meinte. Ich würde in Franzis Zimmer wahrscheinlich eh nicht schlafen können. Ich ging in Gustavs Zimmer. Man hier roch es echt gut. Nach Gustav eben. Was dachte ich da schon wieder. Ich schüttelte den Kopf um die Gedanken loszuwerden. Aber es war doch die Wahrheit. Gustav roch ja gut. Ich setzte mich auf sein Bett. Und vorhin als er die ganze Zeit meine Hand gehalten hatte. ‚Anetta jetzt hör auf an so was zu denken.’, ermahnt ich mich selbst. Ich legte mich hin, deckte mich zu und schlief in den nächsten paar Minuten ein.