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Kapitel 6

„Hey Anetta. Aufwachen.“, hörte ich jemanden in mein Ohr flüstern. „Hmmm….“, murmelte ich und öffnete die Augen. Gustav saß neben mir auf der Couch. „Ich hab gekocht und ja jetzt is das Essen fertig. Hast du Hunger?“ „Ja.. schon…“ „Ok magst du Lasagne?“, fragte er. „Ja klar… wer mag das nicht.“, antwortete ich. „Ok dann lass uns mal essen gehen.“, sagte er. Ich stand auf und ging mit Gustav in die Küche. „Das riecht schon mal sehr lecker.“ „Ich hoff es schmeckt auch gut.“, meinte Gustav. „Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragte ich. „Hmm… nee setz dich einfach hin. Teller und so stehen ja schon da.“ „Ok.“, meinte ich und setzte mich an den Tisch.

„Also ich hoff dir schmeckts.“, sagte er nachdem er mir ein Stück Lasagne auf den Teller gelegt hatte. „Danke.“, meinte ich und probierte dann. „Und?“, fragte Gustav und schaute mich erwartungsvoll an. Ich kaute fertig und schluckte. „Schmeckt echt gut.“, antwortete ich und aß dann weiter. Wir machten den Rest des Tages irgendwelches unwichtiges Zeug und so um halb 11 entschieden wir dann auch ins Bett zu gehen. „Ok schlaf gut.“, sagte Gustav. „Du auch.“ Ich ging in Franzis Zimmer und legte mich ins Bett.

Na toll jetzt war schon eine Stunde vorbei und ich schlief immer noch nicht. Dabei war ich total müde. Ich entschied mich aufzustehen und ging dann in die Küche. Ich lief die Treppen runter zur Küche. Die Tür war geschlossen aber in der Küche brannte Licht. ‚Gustav war doch vorhin auch pennen gegangen.’, dachte ich. Langsam öffnete ich die Küchentür und dort saß doch tatsächlich Gustav am Tisch. „Hey kannst du auch nicht schlafen?“, fragte er mich. „Nein irgendwie nicht.“, antwortete ich und setzte mich zu Gustav. „Magst du auch eine warme Milch mit Honig?“ „Ja gerne.“ Gustav stand auf und machte mir das Trinken. Vielleicht konnte ich ja damit besser schlafen. Während wir unsre Tassen leer tranken unterhielten wir uns ein bisschen. „Ich denk ich geh dann mal wieder und versuch zu schlafen.“, sagte ich. „Ja ich auch.“, gab Gustav zurück. Wir liefen zusammen hoch und gingen jeder in „sein“ Zimmer. Ich mein es war ja nicht richtig mein Zimmer. Ich legte mich wieder ins Bett und nach 10 Minuten war ich immer noch wach. Irgendetwas fehlte. Aber doch nicht Gustav? Oder vielleicht doch. Ich stand einfach kurz entschlossen auf und ging zu Gustavs Zimmer. Dort brannte noch Licht. Ich klopfte sachte an die Tür. „Komm rein.“, hörte ich Gustav sagen. „Sorry wenn ich jetzt so vorbei komm. Aber ich kann immer noch nicht schlafen und ich hab gesehen das bei dir noch Licht an ist.“, sagte ich nachdem ich ins Zimmer gekommen war. „Schon ok. Setz dich ruhig zu mir du brauchst nicht an der Tür stehen bleiben.“ Ich ging zu Gustavs Bett und legte mich zu ihm unter die Decke. Wir unterhielten uns ein bisschen und irgendwann entschied ich mich zu gehen. „Schlaf doch einfach hier. Vielleicht können wir ja dann einschlafen.“, meinte Gustav. „Is das ok für dich?“, fragte ich. „Ja sonst hätte ich es ja nicht vorgeschlagen.“, antwortete er. „Ok. Dann bleib ich.“

 

Als ich das nächste Mal aufwachte, lag ein Arm über meiner Hüfte und hielt meine Hand. Ich schaute auf dem Wecker neben dem Bett. 13.15 Uhr ach du scheiße wollte uns Georg nicht in einer halben Stunde abholen. „Oh man… Gustav Aufstehen.“, sagte ich und rüttelte ihn. „Was ist denn?“, grummelte er. Oh Gott wie süß Gustav so verschlafen aussah. Was dachte ich denn da… nicht vom eigentlichen Weckgrund wegkommen. „Es ist eins Georg holt uns in einer dreiviertel Stunde ab.“, antwortete ich. Gustav war schlagartig wach und setzte sich im Bett auf. „Oh mist… na dann lass uns mal aufstehen und uns fertig machen und dann frühstücken wir was. Und wenn die Zeit nicht reicht soll Georg mit uns zum Bäcker fahren aber der kommt eh immer zu spät.“ „Ok.“, meinte ich nur kurz und verschwand dann in Franzis Zimmer um mich umzuziehen. Nach 10 Minuten ging ich ins Bad und machte mich fertig. Zähne putzen, schminken usw. Nach einer viertel Stunde kam ich aus dem Bad und ging runter. „Boah Georg wenn man einmal bräuchte das du zu spät kommst, kommst du sogar 5 Minuten zu früh.“, hörte ich Gustav sagen, „ ich schau mal ob Anetta fertig ist.“ „Ja bin ich.“, sagte ich und lief zu Gustav. „Oh gut. Also Georg das ist Anetta.“, stellte mich Gustav vor. Georg streckte mir seine Hand entgegen. „Hey Anetta ich bin Georg.“, meinte er. ‚Ach mach Sachen.’, dachte ich. „Hi.“ „Also wir müssen dann los das wir euch noch was zu essen holen können.“, sagte Georg. Gustav und ich nickten und folgten dann Georg raus zu seinem Auto. Wir stiegen ein und fuhren los.