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Kapitel 4

 

„Ok aber ich will mich vorher noch mal frisch machen, ich bin ja jetzt total verheult.“, sagte ich. „ Ja klar ich muss mich ja auch noch anziehen.“, sagte Gustav. Stimmt ja, mir war gar nicht aufgefallen, dass Gustav immer noch nur mit Boxershorts vor mir saß. „Ja… ähm ist mir gar nicht mehr aufgefallen.“, sagte ich und wurde ein bisschen rot. Ich hatte ja grad immerhin Gustav umarmt und er war halbnackt. (Träume der FF-Schreiberin ^^sry) „Dann lass uns mal hochgehen.“, meinte er, stand auf und streckte mir seine Hand entgegen. Ich nahm sie entgegen und Gustav zog mich vom Sofa hoch.

Ich stand im Bad und schaute mich im Spiegel an. ‚Ach du scheiße, seh ich schrecklich aus!’, war mein erster Gedanke. Boah das Wasser war scheiße kalt. Ich hatte mir gerade eine Hand voll ins Gesicht gespritzt. Als ich gerade dabei war mir meine Haare zu kämmen und einen neuen Zopf zu machen klopfte es an die Tür. „Ja.“, meinte ich. „Hey Anetta bist du fertig?“, fragte Gustav. „Ja bin ich. Wir können los. Aber wunder dich nicht wenn ich wieder einen halben Nervenzusammenbruch bekomm.“, antwortete ich. „Ach was schon ok. Ich kann mir denken das das nicht leicht für dich ist.“ Jetzt streckte mir Gustav ein Knäuel entgegen. „Was ist das denn?“, fragte ich. „Ein Pulli für dich, draußen is es nicht grad warm… und du hast ja noch keine Jacke da.“, meinte er. „Danke. Echt nett.“, bedankte ich mich und nahm den Pulli entgegen. Ich zog ihn über und oh man der war voll kuschelig nur ein bisschen zu weit. „Ist es weit von hier?“, fragte Gustav. „Ich denk mal so 20 Minuten. Warum?“, fragte ich. „Ok also dann pack ich mal zwei Sonnenbrillen aus und zwei Kappen jeweils eine für dich und eine für mich.“, meinte er. „Ahh.. verrückt gewordene Fans.“, gab ich zurück, „ so einer bin ich aber nicht um das mal gleich klar zu stellen.“ „Das hätte ich auch nicht gedacht.“, sagte Gustav während er in seinem Zimmer nach Sonnenbrillen kramte. Kappen hatte er schon gefunden, aber davon hatte er auch wirklich genug. „Ha da sind sie.“, meinte er und hielt zwei Sonnenbrillen hoch. „Uii Pornobrillen.“, rutschte es mir raus. Eigentlich wollte ich das nicht laut sagen. „Pornobrille?“, fragte Gustav. „Ja so haben meine Schwester und ich so Brillen mit großen Gläsern genannt.“, erklärte ich. „Achso ok… also dann hier deine Pornobrille.“, meinte er und streckte sie mir entgegen. „Danke.“, gab ich zurück und setzte sie auf. Wir liefen dann auch los und waren dann auch wirklich nach ca. 20 Minuten bei mir. „So hier wären wir.“, meinte ich und blieb vor der Haustür stehen. Ich kramte den Schlüssel aus meiner Hosentasche, aber brachte es nicht übers Herz aufzuschließen. Plötzlich spürte ich Gustavs Hand auf meiner. Er führte meine Hand zum Schloss und öffnete zusammen mit mir die Tür. Ich bekam totales Kribbeln im Bauch. „Komm lass uns reingehen.“, sagte Gustav und schob mich sanft ins Haus. „Ich hab Angst.“, sagte ich mehr leise zu mir aber Gustav bekam es mit. „Brauchst du nicht haben.“, sagte er und legte seinen Arm um meine Hüfte um mich jetzt schon mal zu stützen. „Danke.“, meinte ich. Ohne Gustav wär ich jetzt wahrscheinlich schon wieder zusammengebrochen. Ich schaute mich in der Wohnung um und mir stiegen schon wieder die ersten Tränen in die Augen. Ich schluckte einmal: „Am besten wir gehen gleich hoch in mein Zimmer und packen meine Sachen.“ Gustav gab nur ein leises ok von sich und lief dann mit mir hoch in mein Zimmer. Ich mühte mich ab meinen Koffer vom Schrank zu holen und schaffte es nach 5 Minuten und Hilfe von Gustav (weil er ja auch sooo groß ist). „Pack genug Zeug für 3 Wochen ein.“, meinte Gustav. „Ja ich wird ja wohl auch bei euch meine Klamotten waschen können oder?“, fragte ich. „Äh.. ja klar.“, antwortete Gustav. Nach gut einer halben Stunde war ich fertig und wir machten uns auf den Weg nach unten. „Ach du scheiße is der schwer.“, meinte ich als ich den Koffer die Treppe runter tragen wollte. „Lass mich.“, sagte Gustav und nahm mir den Koffer aus der Hand. „Du kannst mir den Koffer jetzt ruhig wieder geben.“, meinte ich als wir zur Haustür liefen. „Achwas schon okay.“, sagte Gustav und zog den Trolli hinter sich her. Ich schloss die Haustür hinter uns ab und wir liefen wieder Richtung Gustav.