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Kapitel 2

Als ich wieder aufwachte lag ich in einem bequemen, warmen Bett. Ich schaute an mir runter und sah Gustav: Er lag mit seinem Kopf auf meinem Bauch und schlief fest. ‚Ohh das musste echt unbequem sein’, dachte ich mir. Ich stupste Gustav an damit er aufwachte und sich anders hinlegen konnte. „Mhm… was ist denn los?? Alles ok mit dir?“, murmelte er verschlafen und schaute mich besorgt an. „Ja mit mir ist alles klar. Nur ich denke nicht, dass das bequem ist so wie du da liegst. Deshalb hab ich dich geweckt.“, erklärte ich. „Hmm… hast Recht is nich bequem aber ich hab ja gesagt ich pass auf dich auf und dann bin ich halt eingeschlafen. Ich mach dann mal die Couch zum pennen fertig.“, sagte er. Wie süß er wollte auf mich aufpassen. „Ja ok, da penn ich dann drauf.“, sagte ich. „Nee, wenn da einer drauf pennt dann ich.“, widersprach Gustav mir. „Nein ich penn da. Ich will nicht das du wegen jemand Gestörtem wir mir auf der Couch pennen musst.“ „Ok wenn du meinst, dass ich nicht auf der Couch pennen soll dann penn ich einfach mit dir im Bett.“, sagte er, „ und außerdem du bist nicht gestört.“ „Ich wollte von einem Hochhaus springen, dann kann ich doch nicht ganz normal sein.“, meinte ich kleinlaut. „Du hattest doch bestimmt einen Grund und außerdem bist du ja nicht gesprungen.“, widersprach mir Gustav. „Hmm… können wir lieber wann anders drüber reden?“ „Ja klar. Dann lass uns noch mal pennen.“, sagte Gustav uns zog seine Hose und sein Shirt aus. Jetzt stand er nur noch in Boxershorts vor mir. „Dich störts doch nicht wenn ich nur in Boxershorts neben dir penn, oder?“, fragte er. „Ähh…ähh… nee nich wirklich.“, antwortete ich. Gustav hob die Decke an und legte sich neben mich. „Also dann schlaf gut.“, sagte er. „Du auch.“, gab ich zurück und schloss meine Augen. Das nächste Mal als ich aufwachte, spürte ich Gustavs warmen Atem an meiner Wange und seinen Arm um mich. Ich wollte meine Augen nicht öffnen, sondern nur diesen Moment der Geborgenheit in Gustavs Armen genießen. Aber irgendwas zwang mich dazu sie doch zu öffnen. Ich sah direkt in das Gesicht von Gustav. Er hatte seine Augen noch geschlossen und atmete gleichmäßig, also schlief er wohl noch. ‚Ohne ihn würde ich jetzt nicht mehr leben.’, dachte ich, ‚Um ehrlich zu sein was ich froh das Gustav mich vom Springen abgehalten hatte.’ Ich war total in Gedanken vertieft, als Gustav mich mit einem „Guten Morgen“ aus diesen riss. „Guten Morgen.“, gab ich zurück. „Und hast du gut geschlafen?“, fragte er. „Ja.“, antwortete ich und fügte hinzu, „in deinen Armen.“ Gustav wurde leicht rot und zog seinen Arm zu sich. „Schuldigung.“, nuschelte er. „Schon ok. Ich hab ja nicht gesagt, dass es schlimm ist.“, meinte ich und lächelte ihn an. „Das solltest du öfters machen.“, sagte Gustav. „Was?“, fragte ich weil ich echt nicht wusste was Gustav meinte. „Lächeln. wenn du das machst siehst du noch hübscher aus als du es eh schon tust.“ Jetzt wurde ich ich total rot. „Ähhm.. Danke.“, meinte ich und fummelte in meinen Haaren rum, was ich immer tat wenn ich nervös war. Plötzlich schaute Gustav ein bisschen verwirrt. „Was ist denn los?“, fragte ich. „Mir is grad aufgefallen das ich noch gar nicht weiß wie du heißt.“, antwortete er, „wie heißt du denn?“ „Anetta.“, antwortete ich. „Hi ich bin der Gustav.“, stellte er sich vor, als ob ich ihn nicht kennen würde. „Ich weiß.“, gab ich zurück, „TH is meine Lieblingsband.“ „Das ist aber toll zu hören.“, freute er sich, „ ich kann dir ja mal in den nächsten paar Tagen die andren Jungs vorstellen.“ Meine Augen wurden immer größer. „Das würdest du echt machen?“, fragte ich etwas ungläubig. „Ja warum nicht. Du bist ja Fan von unsrer Band also bringts dir ja nicht so viel wenn du nur einen davon kennst und wenn dein Liebling bestimmt eh Bill oder Tom ist.“, antwortete Gustav. „Ja nee eigentlich bist du mein Liebling von der Band.“, sagte ich ein bisschen leiser weil’s mir irgendwie schon ein bisschen peinlich war Gustav das jetzt so ins Gesicht zu sagen. „Wow ich hab auch Fans.“, tat er gespielt erstaunt. „Haja hast du auch Fans.“, gab ich zurück. „Da bin ich aber froh.“, sagte er, „nach dieser Erkenntnis muss ich erstmal was essen. Komm.“ Er streckte mir seine Hand entgegen und er zog mich vom Bett hoch, hinter sich in die Küche. „Guten Morgen Juschtelchen.“, begrüßte eine jüngere Frau ihn. „Guten Morgen Franzi… das ist Anetta.“, begrüßte er sie und stellte mich ihr vor. „Hallo ich bin Franziska, Gustavs Schwester.“, meinte sie und gab mir ihre Hand, „woher kennt ihr beiden euch denn?“ Oh jetzt wusste ich nicht Recht was ich antworten sollte und schaute einfach mal Gustav an, vielleicht viel ihm ja was ein. „Ähm… ja sie war im WG in meiner Parallelklasse und wir hatten zusammen Reli. Und wir haben uns halt immer gut verstanden und weil dann ja TH kam haben wir uns halt irgendwie aus den Augen verloren und gestern haben wir uns zufällig wieder getroffen.“, antwortete Gustav. Gott sei Dank ist ihm was eingefallen, ich wollte Franziska nicht unbedingt gleich auf die Nase binden, dass Gustav mich gerettet hat als ich vom Hochhaus springen wollte. „Achso… und bist du Fan von Tokio Hotel?“, fragte sie. Ich nickte: „Ja TH is meine Lieblingsband.“ „Ja die sin ja auch wirklich toll.“, meinte sie und grinste Gustav an, „ich muss dann jetzt auch arbeiten gehen. Tschüss ihr beiden.“
„Nennt dich deine Schwester immer Juschtelchen?“, fragte ich Gustav und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Ja leider auch vor Freunden.“, grummelte er. „Is doch süß.“ „Ja eigentlich machts mir ja auch nichts aus aber vor Freunden. Und die Jungs aus der Band ziehen mich auch schon voll oft damit auf.“ „Ohh du Armer.“, bemitleidete ich ihn. Im nächsten Moment klingelte das Telefon. „Bleib grad sitzen ich geh schnell ran.“, meinte er und stand auf.