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Kapitel 9

 

Ich hörte wie die Tür plötzlich geöffnet wurde. Ich zog meinen Kopf zurück und stellte mich neben Tom. „Was willst du?“, fragte Tom ein bisschen genervt. Verständlich er wollte mich ja grad küssen und wurde dabei gestört. Oh man Tom wollte mich küssen. Wenn ich daran dachte musste ich lächeln. „Ähm… ich wollte euch eigentlich nur Bescheid sagen, dass ich jetzt weggeh.“, antwortete Bill. „Gut das hast du ja jetzt gemacht dann kannst du ja jetzt auch gehen.“, sagte Tom und schob dabei seinen Bruder aus dem Zimmer. „Sorry. Typisch Bill der hat so nen Sensor dafür im falschen Moment zu stören.“, sagte Tom. „Hmm… schon okay. Wir können ja einfach so weiter machen als hätte Bill nich gestört!“, gab ich zurück und lächelte Tom ein bisschen verlegen an. „Ok.“, sagte Tom. Er kam auf mich zu, legte seine Hände um meine Hüfte und zog mich ein bisschen näher an sich. Tom beugte sich zu mir runter und ich streckte mich ein bisschen. Ich mein er war ungefähr 15 cm größer als ich. Nach ein paar Sekunden spürte ich Toms weiche Lippen auf meinen. Der Kuss war erst total zaghaft und schüchtern. Was ich von Tom eher weniger erwartet hätte. Nach kurzer Zeit wurde der Kuss aber schon intensiver. Wir standen eine Weile so da und küssten uns. Irgendwann fuhr Tom mit seinen Händen unter mein Shirt. Ich löste mich von Tom und ging einen Schritt zurück. „Tom ich will das noch nicht.“, sagte ich und hatte schon voll Angst das er jetzt sauer sein würde. „Ok. Tut mir echt Leid.“, gab er kleinlaut zurück. Ich ging auf ihn zu. „Schon okay. Jetzt weißt dus aber.“, sagte ich. Er nickte, schloss meine Hände in seine und gab mir einen Kuss. „Du musst jetzt aber nicht schon wieder gehen oder?“, fragte Tom. „Ähhm normal nicht aber ich sollte vielleicht mal bescheid sagen bei meinen Eltern, weil ich ja gestern auch ungeplant bei dir gepennt hab.“, sagte ich. „Ja dann gehen wir halt mal schnell rüber sind ja nur zwei Schritte.“, schlug Tom vor. „Ja aber du solltest dich vorher vielleicht noch anziehen.“, meinte ich, da Tom noch in Shirt und Boxershorts vor mir stand. „Öhm… ja. Des mach ich dann mal schnell.“, sagte er, holte Klamotten aus seinem Schrank und ging sich umziehen.
„Ich hab mir gedacht eigentlich könntest du doch auch einfach bei mir bleiben.“, schlug ich Tom vor. „Ja könnte ich.“, gab er zurück. „Und machst dus auch?“, fragte ich. „Natürlich.“, antwortete er.
„Mum ich bin da.“, rief ich. Ich bekam keine Antwort also ging ich erstmal in die Küche, weil da immer die Zettel lagen wenn jemand weg war. Und Recht hatte ich, ein Zettel von meiner Mum.
>>Hi Schatz. Wir haben uns gedacht, dass du bestimmt bei Tom eingeschlafen bist deshalb haben wir uns keine Sorgen gemacht. Dein Dad und ich sind nach Magdeburg gefahren und kommen bestimmt erst so um 23 Uhr wieder. Haben dich lieb deine Mum<<

 

„Und deine Eltern nicht da?“, fragte Tom und umarmte mich von hinten. „Nee die sind in Magdeburg. Kommen erst so um 11 rum wieder.“, antwortete ich. „Hmm… dann haben wir ja unsre Ruhe.“, sagte Tom. „Jaaa is gar nicht mal so schlecht.“, sagte ich, drehte mich in Toms Armen und gab ihm einen Kuss. „Hmm zeigst du mir mal dein Zimmer?“, fragte mich Tom, „ich hab das ja nur einmal kurz gesehen und naja ich kann nicht direkt von meinem Zimmer in deins schauen.“ Er grinste mich breit an. Ich spürte wie ich langsam rot wurde. „Oh man musst du mich da dran erinnern? Das is mir so peinlich.“, sagte ich. „Is doch ok. Und jetzt erlaub ich dir auch, dass du reinschauen darfst.“, sagte er und gab mir einen Kuss, „und jetzt zeig mir mal dein Zimmer.“ „Ok. Komm mit.“, sagte ich und nahm seine Hand. „So das ist mein kleines großes Reich.“, meinte ich als wir in meinem Zimmer standen. „Schönes Zimmer hast du.“, sagte Tom, „gibt’s hier auch irgendwo peinliche Kinderfotos von dir?“ „Ähmm… nee die haben meine Eltern zum Glück noch nicht ausgepackt.“, antwortete ich. „Mhhh…schade.“, sagte Tom und grinste frech. „Und was machen wir jetzt?“, fragte ich und setzte mich auf mein Bett. Tom setzte sich neben mich. „Da wüsste ich was.“, antwortete er und küsste mich. „Ja das ist nicht schlecht.“, gab ich zurück. Plötzlich wurden wir durchs Telefonklingeln unterbrochen. „Och nöö.“, sagte Tom. „Sorry ich komm gleich wieder.“, sagte ich, stand auf und rannte runter. „Hey Maja.“, meldete ich mich. Ich freute mich so, dass Maja angerufen hatte, ich dachte gar nicht daran, dass Tom oben auf mich wartete.