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Kapitel 7

 

 

Ich hockte mich mal wieder an den PC und schrieb ein bisschen mit Maja. Ich konnte mich aber nicht wirklich konzentrieren, was ich daran merkte das ich andauernd irgendeinen Stuss schrieb. Andauernd schaute ich aus dem Fenster, obwohl ich ja Tom’s Zimmer nicht mal richtig sah, von meinem Schreibtisch aus. Oh man ich kannte ihn nicht mal richtig und wenn ich an ihn dachte musste ich automatisch grinsen. Sein Image vom Weiberheld passte gar nicht zu dem Tom den ich bis jetzt kennen gelernt hatte. Er war echt nett und dann fiel mir wieder der eifersüchtige Blick von ihm ein, als ich mit Gustav getanzt hatte. Ich entschied mich Tom einfach beim nächsten Treffen mal drauf anzusprechen. Ich schaute auf den Bildschirm und sah das Maja mir ein Haufen Zeug geschrieben hatte. Heute war ich echt nicht bei der Sache und ging dann auch wieder off nachdem ich mich von Maja verabschiedet hatte. Die ganze Zeit dachte ich an Tom. Das war doch nicht normal ich kannte ihn doch erst seit 2 Tagen. War ich etwa in ihn verliebt? Nein das konnte nicht sein, dafür kannte ich ihn zu wenig. Aber naja es gab ja auch Liebe auf den ersten Blick. Man was redete ich mir da ein. Ich war nicht in Tom verliebt, er ist nur ein guter Kumpel. Als ich wieder klare Gedanken hatte merkte ich, dass ich auf meiner Fensterbank saß und in Toms Zimmer schaute. Er saß am PC und hatte mich anscheinend nicht bemerkt. Ich schaute ihm einfach nur zu wie er an seinem Schreibtisch saß. Nach 5 Minuten drehte er seinen Kopf nach rechts und ich sah wie Bill jetzt im Zimmer stand. Aus Angst, dass Tom oder Bill sahen, dass ich ins Zimmer schaute hockte ich mich auf mein Bett. Ich schaute auf die Uhr. Es war schon 8. Ich ging in die Küche, holte mir einen Joghurt, ging wieder in mein Zimmer und las noch ein bisschen. Nach so 2 oder 3 Stunden, ich hatte nicht drauf geachtet, war ich auch pennen gegangen.

 

„Wer ruft mich mitten in der Nacht an?“, quengelte ich als ich durch mein Handyklingeln geweckt wurde. Ich schaute auf meinen Wecker: 13.23 Uhr. Ok mitten in der Nacht konnte man das nicht nennen. „Ja.“, meldete ich mich, noch ein bisschen verschlafen. „Hey Marlen hier ist Tom. Hab ich dich geweckt? Das tut mir Leid.“, sagte er. „Hey. Schon okay. Ich bin halt ein Langschläfer. Warum rufst du denn an?“, fragte ich. „Ich wollte fragen ob du heute schon was vor hast. Wenn nicht könnten wir ja was machen.“, antwortete Tom. „Also bis jetzt habe ich noch nichts vor.“, sagte ich, während ich den Rollladen auf machte. „Ja hättest du Lust vielleicht heute mit mir ins Schwimmbad zu gehen?“, fragte er. „Ins Schwimmbad? Wirst du da nicht von tausenden von Fans belagert?“, fragte ich skeptisch nach. „Ja stimmt hab ich ganz vergessen. Dann komm doch einfach zu mir rüber und wir machen nen DVD-Abend.“, schlug er vor. „Ja warum nicht. Ich komm dann heute Abend so um 7 zu dir.“, nahm ich den Vorschlag an. „Ok man sieht sich dann.“, sagte er. „Jo bye.“, meinte ich und legte auf. Oh man ich freute mich jetzt schon voll auf heute Abend. Ich traf mich mit Tom. War das eigentlich ein Date? Über was ich wieder nachdachte. Ich konnte den ganzen Tag nicht still sitzen und ich war froh als ich um kurz vor 7 vor der Haustür von Tom stand. Nach dem ich geklingelt hatte, hörte ich lautes Poltern auf der Treppe und nach ein paar Sekunden wurde mir die Tür geöffnet. „Hey Marlen. Schön das du gekommen bist. Komm doch rein.“, begrüßte mich Tom. „Ja danke das du mich eingeladen hast. Ist Bill nicht da?“, fragte ich. „Nee der is mit den andren beiden Jungs weg. Wir sind ganz allein.“, antwortete Tom.