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Kapitel 21-Finale

 

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hörte ich auf dem Gang draußen Stimmen. Ich stand auf und stellte mich an die Tür. Es waren Bill und Tom. „Ist Julia immer noch traurig wegen Gustav?“, fragte Tom. „Ja ist sie. Sie liebt ihn nun mal immer noch.“, antwortete Bill. ‚Wie Recht er doch hatte.’, dachte ich. „Oh man und nur wegen mir sind die beiden nicht mehr zusammen. Es war ja wirklich nur meine Schuld.“, sagte Tom. „Das solltest du nicht mir erzählen, wohl eher Gustav. Du weißt ja genau, dass es ihm auch nicht gut geht. Vielleicht hilft es ja was.“, meinte Bill. „Ich red auf jeden Fall mit Gustav, wenn er wieder von der Probe kommt.“, meinte Tom. „Ok ich schau mal nach Julia. Sie ist gestern nicht zum Abendessen gekommen und Gustav hat uns ja erzählt was in der Bar los war.“, meinte Bill und klopfte dann schon an meine Tür. Ich legte mich schnell wieder ins Bett und als Bill rein kam tat ich ganz verschlafen. „Na Kleine. Alles klar bei dir?“, fragte er und setzte sich neben mich. „Ja naja geht so.“, antwortete ich. „Wegen der Sache in der Bar? Gustav hats uns erzählt.“ „Auch. Mir geht nur die ganze Zeit was durch den Kopf.“ „Was denn? Du weißt du kannst mir alles erzählen.“, meinte Bill und schaute mich lieb an. Ich setzte mich auf, lehnte mich an ihn und er legte seinen Arm um mich. „Naja...also als gestern Gustav in der Bar war hat mich das schon gewundert. Weil... er kann es ja nicht riechen, dass ich Probleme hab mit nem Kunden. Und ich hab ihn draußen angesprochen warum er in der Bar war...und er hat gesagt das er einfach nur in der Gegend war... und er müsste dann wieder einkaufen gehen.... und dann sind wir beide wieder gleichzeitig angekommen...also hier.... und er hatte nix dabei... also irgendwas gekauftes. Ich glaub einfach nicht das er einfach nur so in der Gegend war.“, erzählte ich Bill. „Ja so nach deinem erzählten kann ich mir das auch nicht wirklich vorstellen. Gustav hat auch gar nicht gesagt, dass er einkaufen geht. Er ist einfach gegangen.“, erklärte Bill. „Bill das ist alles so scheiße. Ich liebe ihn doch immer noch.“, sagte ich und brach dann in Tränen aus. „Ich weiß doch.“, sagte Bill und strich mir über die Haare.
„Du Kleine so Leid es mir tut aber ich muss jetzt gehen. Ich hab Probe.“, sagte Bill. Ich hatte mich mittlerweile auch wieder beruhigt. „Ja klar kein Problem. Ich geh dann auch mal Frühstücken.“ „Ok dann bis nachher.“, sagte er und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
Unten in der Küche wurde mir bewusst, dass keiner von den Jungs im Loft war. Hatten die in letzter Zeit nicht getrennt Probe um ihre Instrumente aufzunehmen? Vielleicht hatte sich das auch wieder geändert. Ich bekam ja nicht mehr so viel mit. Nach dem Frühstück und Umziehen klopfte es unten an die Tür. Einer der Jungs hatte bestimmt wieder seinen Schlüssel vergessen. Wenn ihnen der Kopf nicht angewachsen wär würden sie den auch noch vergessen. Ich öffnete die Tür und vor mir stand nicht einer von den Jungs sondern Jenny. „Hey Jenny was machst du den hier?“, fragte ich. „Freust du dich gar nicht mich zu sehen?“, fragte sie zurück. „Doch natürlich.“, sagte ich und umarmte sie, „ aber ich hab nicht mit dir gerechnet du kommst ja meistens halt wenn Tom da ist.“ „Ja ich hatte halt mal wieder Lust mein kleines Schwesterchen zu besuchen.“, sagte sie. „Ich bin nur 2 Minuten jünger als du.“, protestierte ich wie jedes Mal. „Ich weiß aber man kann dich da mit so gut ärgern.“  Wir hockten uns im Wohnzimmer auf die Couch. „Wusstest du, dass die Jungs wieder alle gleichzeitig proben bzw. aufnehmen?“, fragte ich Jenny. „Ja hat Tom mir erzählt.“, antwortete sie. „Hmm.... ok.“, gab ich zurück. Wir unterhielten uns über alles Mögliche bis auf einmal einhektischer Georg durchs Wohnzimmer lief. „Hey ihr zwei.“, sagte er. „Hi.“, gab ich leicht irritiert zurück. Ich schaute Jenny fragend an und sie zuckte nur mit den Schultern. Georg verschwand wieder mit zwei Decken unterm Arm. Naja ich machte mir nicht weiter Gedanken drüber und unterhielt mich weiter mit Jenny. Mir wurde das Alles erst ein bisschen ‚unheimlich’ als erst Tom und dann Bill ins Loft kamen und jeder mit ein paar Kissen verschwanden. „Weißt du was mit denen los ist?“, fragte ich Jenny. „Nee vielleicht wollen sie sichs im Studio bequemer machen.“, antwortete sie. „Ja jetzt sitzen sie bestimmt auf dem Boden auf den Kissen und machen Musik.“, sagte ich und musste lachen. Als die Jungs wieder kamen war es schon halb 5 rum. Sie hockten sich zu uns ins Wohnzimmer. Ich schaute in die Runde und sah, dass Gustav fehlte. Erst wollte ich fragen ließ es dann aber doch. Zum Glück hatte ich heute frei. Ich aß mit den Jungs zu Abend und verzog mich danach in mein Zimmer.
„Hey Kleine kommst du mal mit?“, hörte ich Bill fragen. „Ja klar wohin denn?“, fragte ich. „Komm einfach mit.“, sagte er. Jetzt ging dieses komische Getue weiter aber ich ging einfach mit Bill. „Halt bleib stehen.“, sagte er bevor wir die Treppe runter gingen. „Hier sollte ich mit hin?“, fragte ich ungläubig. „Achwas was denkst du? Wart doch mal ab.“, sagte er. „Vertraust du mir?“. fragte er anschließend. „Ja klar.“, antwortete ich und schon hatte ich ein Tuch vor den Augen. „Bill was soll das?“, fragte ich. „Hör doch einfach mal auf zu fragen und vertrau mir einfach.“, antwortete Bill. Er half mir beim Treppen runter laufen und unten half er mir meine Jacke und meine Schuhe anzuziehen. Ich wollte schon wieder fragen wo wir den hingehen würden aber ich ließ es dann doch. Als ich das nächste Mal wieder richtig was realisierte von dem Weg den wir machten, spürte ich Wind. „So ich lass dich jetzt allein. Du darfst dann auch das Tuch von deinen Augen nehmen.“, sagte Bill, ließ mich los und verschwand dann. Ich zog langsam das Tuch vor meinen Augen weg.
Ich stand auf dem Dach vom Haus und vor mir waren zwei Decken ausgebreitet auf denen einige Kissen lagen und außen rum standen Kerzen. Viele Kerzen. Ich betrachtete mir das alles ein bisschen genauer. Es war total schön und anscheinend war es für mich sonst hätte Bill mich ja nicht hier hochgebracht. Aber von wem könnte das denn sein? Mir schoss als erstes Gustav in den Kopf aber das konnte nicht sein. „Hey du bist da.“, hörte ich eine mir sehr vertraute Stimme sagen. Ich drehte mich um und vor mir stand Gustav. „Gustav du?“, fragte ich ein bisschen ungläubig. Tief in meinem Inneren, wäre ich ihm am Liebsten um den Hals gefallen. „Ja, ich. Komm wir setzen uns hin dann erklär ich dir alles ok!?!“, sagte er. Ich nickte nur und wir setzten uns auf die Decken. „Also.. ich war ein riesiger Idiot. Ich hätte dir glauben sollen. Tom ist nun mal so und ja aber ich hatte halt einfach im Kopf das ich ihn schon länger kenne und deshalb hab ich dir nicht geglaubt. Und natürlich ich habe Tom in dem Augenblick gehasst..... dich habe ich nicht gehasst ich war enttäuscht und traurig. Einfach am Boden zerstört.“ Er machte eine Pause aber ich sagte gar nichts. „Ich war total fertig und du auch und als ich dich dann gesehen hab wie traurig du warst ich wär am liebsten zu dir hin und hätte dich in den Arm genommen aber ich war eben selbst so fertig. Nach und nach ist mir dann aber bewusst geworden das ich einen Fehler gemacht habe. Ich war auch gestern nicht einfach so in der Gegend, ich wollte dich sehen. Mir ist klar geworden das ich mich nicht von dir hätte trenne sollen.“ Ich spürte schon wie mir langsam die Tränen in die Augen stiegen und ich wollte schon was sagen aber Gustav war schneller. „Also abschließend Es tut mir unendlich Leid und ich kann verstehen wenn du trotzdem nichts mehr von mir wissen willst und erst recht nicht mehr mit mir zusammen sein willst.“ Ein paar Minuten herrschte Ruhe und dann ergriff ich das Wort. „Aber was ist wenn ich doch noch was von dir wissen will?“, fragte ich. Gustav drehte sich zu mir. „Willst du das den?“, fragte er zurück. „Ja und nicht nur das. Ich wär auch gerne wieder mit dir zusammen.“, antwortete ich. Gustav lächelte mich total froh an. „Und das meinst du auch ernst?“, fragte er. Ich nickte nur. Gustav kam mir näher und nach ein paar Sekunden trafen sich unsre Lippen. Wir küssten uns so als wäre es das erste Mal.

 

Nach einer – meiner Meinung nach – ewigen Zeit zog Gustav seinen Kopf zurück.
„Julia Ich liebe dich.“, sagte er und schaute mir dabei tief in die Augen. „Ich liebe dich auch.“, gab ich zurück und küsste ihn.

 

 

So das wars dann ich hoffe ich bekomme Kommis und ja wie gesagt vielleicht gibts es irgendwann mal eine Fortsetzung. Aber vorerst ist noch nichts in Planung!! Ich hoffe euch hats gefallen und jetzt widme ich mich Nichts ist so wie es scheint!!!