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Kapitel 6
„Und seit ihr heut Nacht auch schön sauber geblieben wie ichs euch gesagt hab?“, wollte Bill wissen. „Sagmal Bill was hältst du von mir? Ich kenn doch Tom noch nich lang.“, protestierte ich. „Ähm.. ja von dir halte ich sehr viel. Es geht dabei ja eher um den kleinen Weiberhelden hier rechts von mir.“, sagte Bill lachend. „Ja aber wenn du so viel von mir hältst dann kannst du dir doch denken das der kleine Weiberheld so viel machen kann wie er will und ich trotzdem nich mit ihm in die Kiste steig.“, sagte ich grinsend. „Ihr seit gemein.“, meinte jetzt Tom und zog einen Schmollmund. Bill und ich kugelten uns schon halb vor Lachen. „Och Tom jetzt sei nicht beleidigt.“, sagte ich und lächelte ich ihn lieb an. „Bei so einem Lächeln kann man ja nicht beleidigt sein.“, gab er zurück. Ich spürte wie mir die Röte ins Gesicht stieg und ich fing an auf meiner Lippe rumzukauen. Das tat ich immer wenn mir etwas peinlich war oder ich nervös war. „Ähhh.. ich geh mich mal anziehen.“, sagte ich und stand auf. „Willst du ein T-Shirt von mir? Dann brauchst du nicht das von gestern anziehen.“, schlug Bill vor. „Ja das wär nett.“ Bill stand auf und holte mir ein schwarzes T-Shirt mit der roten Aufschrift Detroit Bad Boys aus dem Schrank. „Das ist mir zu kurz. Ich denke dir dürfte das passen.“, meinte Bill und gab mir das Shirt. „Ok Danke.“ Ich ging in Tom’s Zimmer holte meine Hose und meinen BH und ging ins Bad mich umziehen und fertig zu machen. Ich war gerade fertig mit allem als es an die Bad Tür klopfte. „Marlen bist du fertig?? Es gibt dann jetzt essen.“, hörte ich Bill sagen. „Ja ich bin fertig.“, sagte ich und schloss die Tür auf. „Ich hatte Recht das Shirt passt dir.“, sagte Bill. Er nahm mich an der Hand und zog mich hinter sich her. „Bill is des in eurer Familie normal das ihr Leute immer an der Hand nehmt und sie hinter euch herzieht?“, fragte ich. „Hmmm... ja eigentlich schon.“, antwortete er ließ dann aber meine Hand los. Unten in der Küche war Tom gerade dabei seiner Mum zu helfen den Tisch zu decken. Bill setzte sich an den Küchentisch und ich stand noch ein bisschen unschlüssig an der Küchentür. „Setz dich Marlen.“, sagte Bill und zeigte auf den Stuhl neben sich. „Ja genau. Du kannst dich setzen und Bill wie wärs mal wen du deinem Bruder hilfst den Tisch zu decken.“, sagte Simone. Bill zickte ein bisschen rum, stand dann aber doch auf und ich setzte mich. „Kann ich vielleicht irgendwie helfen?“, fragte ich. „Marlen du bist der Gast. Du musst nichts machen.“, sagte Tom. „Außerdem sind wir ja jetzt schon fertig.“, fügte Bill hinzu.
Nach dem Essen blieb ich noch ein bisschen bei den Twins und ging dann nach ca. 2 Stunden. Ich war gerade dabei mich von Tom zu verabschieden ich streckte ihm die Hand entgegen und er nahm sie zog mich dann aber an sich und umarte mich. Ich spürte einen Zettel in meiner Hand hatte aber keine Ahnung was das für ein Zettel war. Als ich Bill umarmte schaute ich Tom fragend an und er hielt seine Hand wie ein Telefon an sein Ohr. „Dann bis irgendwann.“, sagte ich und ging heim.  Zuhause faltete ich erstmal den Zettel auf und speicherte mir Toms Handynummer ein. Ich rief ihn gleich mal an, damit er auch meine bekam. „Ja?“, meldete er sich. „Hey Tom hier ist Marlen ich hab gedacht ich ruf dich gleich mal an das du meine Nummer hast.“, sagte ich. „Das ist aber nett von dir.“, gab er zurück. „So bin ich halt. Ab wann seit ihr eigentlich wieder unterwegs?“, fragte ich. Ich schob meinen Vorhang zur Seite und schaute in Tom’s Zimmer. „Noch ca eine Woche sind wir da. Warum willst du das wissen?“, antwortete er. „Naja vielleicht kann man ja noch mal was machen!! Hab ich mir so gedacht.“ „Und damit meinst du was anderes als beim Nachbarjungen ins Zimmer zu schauen.“ Tom war jetzt an seinem Fenster aufgetaucht und grinste mir entgegen. „Hmm sorry der Blick fällt automatisch in dein Zimmer.“, redete ich mich raus wurde aber total rot. „Ist doch nicht schlimm. Wenn ich mich umzieh hab ich ja eh die Vorhänge zu also schaust du mir nichts ab.“, sagte Tom. ‚Schade’, dachte ich. „Naja du ich leg mal wieder auf. Sonst wirds teuer.“ „Haja klar. Wir können ja mal noch was ausmachen ob wir uns treffen.“  „Ok dann bis irgendwann und sag Bill einen Gruß von mir.“, verabschiedete ich mich. „Bye Süße.“, sagte er, legte auf und winkte mir noch zu. ‚Süße?’ bei dem Gedanken bekam ich eine totale Gänsehaut.