Music comes out
Gratis bloggen bei
myblog.de

Kapitel 3
Am nächsten Morgen wurde ich durch ein Klopfen an meiner Tür geweckt. „Ich komme gleich.“, rief ich müde. Ich schaute auf meine Uhr: 13.11 Uhr. Wer weckte mich den um die Uhrzeit? Meine Eltern ließen mich normal immer so lang schlafen wie ich wollte. Ich stand auf und ging zur Tür. Ich richtete mich jetzt nicht, da ich eigentlich dachte das es doch meine Mum und mein Dad waren. Ich öffnete die Tür und vor mir standen doch tatsächlich Bill und Tom. Meine Augen wurden immer größer und als ich von Tom und Bill erstmal von oben bis unten angeschaut wurde, fiel mir ein, dass ich ja nur ein Tanktop und eine Boxershorts anhatte. „Ich zieh mich mal schnell an.“, sagte ich und schlug den Jungs die Tür vor der Nase zu. Ich zog meine Jeans von gestern an und suchte mir noch ein Oberteil aus meinem Schrank. Ich machte mir noch einen Zopf und aufs Schminken verzichtete ich erstmal. Ich ging wieder raus. „Was gibts?“, fragte ich. „Wir geben nicht so schnell auf und wir wollen dir die Umgebung zeigen.“, sagte Bill.  Die beiden waren echt hartnäckig, was mir irgendwie gefiel. „Ok ich schmink mich noch schnell und dann können wir gehen.“, sagte ich da ich ja nicht wirklich eine andere Wahl hatte. Sie würden mich ja doch nicht in Ruhe lassen. „Endlich. Du kannst also doch nachgeben.“, sagte Tom und grinste mich an. Ich ging ins Bad, putzte noch meine Zähne und schminkte mich.
Während wir rum liefen frühstückte ich einen Croissant. Die Jungs laberten mich voll und eigentlich fand ich sie ziemlich nett. Bis auf des, dass sie ein bisschen komisch/anders aussahen und das mir ihre Musik nicht gefiel, waren sie echt cool drauf und auch nicht anders als andere Teenager in dem Alter. „Marlen?“, fragte Bill. „Ähmm... ja sorry war grad in Gedanken. Was gibts?“, fragte ich zurück. „Wie wärs wenn du heut Abend mit uns und Gustav und Georg in nen Club gehst und dann feiern wir deinen Einstand hier.“, antwortete Tom. „Könnt ihr einfach so mit einem Mädchen in nen Club, ohne das ich gleich eine Freundin von einem von euch bin?“, fragte ich. Ich hatte nämlich echt keinen Bock, von irgendwelchen 13 jährigen Mädchen Drohbriefe zu bekommen. „Genau dafür gibts Vip-Lounge und Security.“, meinte Bill. „Na wenn das so ist, dann bin ich dabei.“ „Ok dann holen wir dich um 8 Uhr ab.“, sagte Tom. „Ja is gut!! Wie viel Uhr haben wir denn jetzt?“ „Kurz nach 4.“, antwortete Bill. Was ich war schon so lang mit den Jungs unterwegs. „Wie kommen wir eigentlich in den Club und wieder heim?“, fragte ich die Jungs beim heim laufen. „Unser Stiefvater fährt uns, wir wären heute eh gegangen und für eine Person mehr ist im Auto Platz. Obwohl Gustav und Georg fahren ja auch mit.“, fiel es Tom jetzt ein. „Achso na ja dann geh ich halt doch nicht mit.“, antwortete ich und war jetzt doch schon ein bisschen traurig.  „Achwas du gehst mit ein platz auf einem Schoß von einem von uns 4 findet sich.“, grinste Bill. „Ok gut!“, grinste ich zurück, „ ich hoffe ich darf auch.“ „Ja bestimmt. Also wir sehen uns dann nachher.“, meinte Tom, da wir bei mir angekommen waren. „Ich freu mich schon. Und Sorry das ich am Anfang so zickig zu euch war.“ „Schon vergessen.“, sagte Bill und dann ging ich ins Haus. „Mum, Dad?“, rief ich laut durchs Haus. „Ja Schatz was ist denn los?“, meine Mum kam aus der Küche. „Kann ich heut Abend mit Bill und Tom und den andren zwei aus ihrer Band... öhm Gustav und Georg... in nen Club?“, fragte ich. „Ja aber wie kommt ihr hin, wie kommt ihr zurück und wann kommt ihr zurück?“, fragte meine Mum. „Also der Stiefvater von Bill und Tom fährt uns und wann wir wieder kommen weiß ich nicht.“, antwortete ich und hatte schon Angst, dass sie es mir jetzt nicht mehr erlauben würde. Sie schaute erst ein bisschen misstrauisch, gab dann aber nach: „Du darfst gehen. Den letzten Satz habe ich jetzt nicht gehört und du bist einfach um 1 daheim.“ Sie zwinkerte mir zu, ich bedankte mich und verschwand dann in mein Zimmer. Ich wollte gerade duschen gehen, als meine Mum noch mal in Zimmer kam und mir einen 20 Euro Schein in die Hand drückte. „Ich will ja nicht das du verdurstest.“, meinte sie und grinste mich an. In so Sachen war meine Mum einfach viel lockerer als mein Dad. Ich ging dann duschen und als ich damit fertig war, suchte ich mir Klamotten für heut Abend raus. Ich entschied mich für eine weiße Hose und ein schwarzes Longtop mit Neckolderträgern und einem freien Rücken. Um 7 Uhr fing ich an mich fertig zu machen und war natürlich wie immer zu früh fertig. Ich saß um dreiviertel in der Küche und wartete. Als es um 8 klingelte war ich echt froh, weil ich jetzt unbedingt gehen wollte. Ich öffnete stürmisch die Tür. „Hey Marlen.“, sagten die Jungs gleichzeitig. „Hi.“, meinte ich zu den Jungs gewand und in die Wohnung rief ich, „Mum, Dad ich geh dann.“ Ich nahm meine Tasche von der Garderobe, schaute  noch mal ob alles drin war und schloss dann die Tür hinter mir. „Du musst Marlen sein. ich bin Gordon, Tom und Bills Stiefvater.“ „Ja die bin ich.“ „Und wo soll ich mich jetzt hinsetzten?“, fragte ich an die Twins gewandt. „Vorne auf meinen Schoß.“, meinte Bill. Er stieg ein und ich setzte mich so gut wie es ging auf seinen Schoß. Hinten saßen noch Gustav und Georg. „Ähm.. hi ich bin Marlen.“, begrüßte ich die beiden. Sie stellten sich auch vor und nachdem Gordon eingestiegen war, fuhren wir los. Nach ner halben Stunde Fahrt kamen wir bei dem Club an. „Danke fürs fahren Dad.“, meinte Bill. „Ja klar, dann bis nachher um halb 3 wie immer.“, meinte er. Bill nickte und ich stieg dann aus. Draußen wär ich fast mit so einem riesigen Kasten von Mensch zusammen gerannt. „Das ist unser Secru. Der passt auf uns und auf dich auf. Also auf jeden Fall bis wir im Club sind, dann gehts.“, meinte Tom. „Achso ok...“, meinte ich. Das war alles ein bisschen komisch. „Man gewöhnt sich dran.“, flüsterte mir Gustav ins Ohr und bedeutete mir ihm und den anderen Jungs zu folgen.  Wir liefen zum Eingang vom Vip-Raum und ich traute meinen Augen nicht. Hier war wirklich alles voll luxuriös. Ich war so mit staunen beschäftigt, das ich den Anschluss zu den Jungs verlor. „Hey du kommst hier nicht so einfach rein.“, sagte jetzt schon wieder so ein Kasten vor mir. „Ähm aber ich bin mit Tokio Hotel da.“, meinte ich. „Ja das sagen viele junge Mädchen.“ Ich wollte schon wieder ansetzen als ich dann schon die Stimme von Tom hörte. „Hey sie gehört wirklich zu uns.“ „Ok wenn das so ist.“, meinte der Kasten und ließ mich vorbei.
„Sorry. Die Secrus sind so!“, meinte Tom. „Ja schon ok ich war ja zu arg mit staunen beschäftigt das ich euch verloren habe. Aber jetzt bin ich ja auch da.“ Ich setzte mich zu den Jungs auf eine Couch. „Willst du nicht deine Jacke ausziehen, hier drin ist übelst warm.“, meinte Georg. Oh mal schauen wie die Jungs reagieren würden. „Ja doch hab ich ganz vergessen in der >Aufregung<.“, meinte ich. Ich stand auf und zog meine Jacke aus. „Wow.“, sagte Bill, „dreh dich mal.“ Ich drehte mich einmal im Kreis. „Heiß.“, sagten alle 4 Jungs gleichzeitig und ich musste mich beherrschen deshalb nicht los zu lachen.