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Kapitel 17
Ich war gerade dabei mich für die Hochzeit fertig zu machen. Ich zog mir ein Kleid mit Spaghettiträgern an und darüber den passenden Bolero. Ich schminkte mich, steckte mir die Haare hoch und zog gerade meine Schuhe an als es an die Tür klopfte. „Herein.“, sagte ich und balancierte gerade auf einem Fuß um mir den zweiten Schuh anzuziehen. „Hey Schatz! Bist du fertig wir müssen dann mal los.“, sagte Gustav. „Ja ich bin so weit.“ Ich nahm meine Tasche und dann betrachtete ich Gustav ein bisschen genauer. Er hatte einen Anzug an, das sah total putzig aus. „Lass uns gehen.“, sagte ich und griff nach Gustavs Hand. „Du siehst wunderschön aus.“, flüsterte er mir ins Ohr. „Danke.“, gab ich zurück und gab ihm einen Kuss.
Wir gingen zusammen runter ins Wohnzimmer, aber keiner der anderen Jungs war da. „Jungs beeilt euch, wir müssen los.“, rief Gustav nach oben. In dem Moment klopfte es an die Tür. Ich ging sie aufmachen und David stand davor. „Oh hey David.“, begrüßte ich ihn. „Hallo Julia! Du schaust so verdutzt. Hat dir Gustav nicht gesagt, dass ich euch fahre?“ „Nein hat er nicht! Komm rein.“, sagte ich. „Du siehst hübsch aus.“, meinte David. „Danke.“ „Bill verdammt noch mal ich will nicht zu spät zu der Hochzeit meiner Schwester kommen.“, rief Gustav genervt. „Schatz David ist da.“, sagte ich. Gustav drehte sich rum genauso wie Georg und Tom. „Hi David.“, sagten sie gleichzeitig. „Ich bin fertig. Wir können gehen.“, sagte Bill und kam ins Wohnzimmer.  „Na endlich.“, sagte Gustav und wir gingen zum Auto. David fuhr uns zur Kirche wo schon einige Gäste standen. Wir stiegen aus und liefen zu den Andren.  Es war irgendwie komisch, ich kannte ja keinen. „Gustav-Schatz! Schön dich zu sehen.“, sagte eine Frau und umarmte Gustav. Neben dran stand ein Mann der Gustav dann auch noch umarmte. „Hey Mum hey Dad.“, sagte Gustav, „darf ich euch Julia vorstellen. Meine Freundin.“ „Hallo Julia nett dich kennen zu lernen. Gustav hat am Telefon schon sehr viel von dir erzählt.“, sagte Gustavs Mutter. „Nett sie kennen zu lernen Herr und Frau Schäfer.“, sagte ich und gab beiden die Hand. Wir gingen dann in die Kirche und eigentlich wollte ich mich zu Bill, Georg und Tom setzen aber Gustav zog mich mit. Ich setzte mich neben ihn auf die Bank. „Sind das nicht die Plätze für die Familie?“, fragte ich verwirrt. „Ja aber du gehörst zu meiner Familie.“, sagte Gustav und gab mir einen Kuss. Oh mein Gott so was Schönes hatte noch nie jemand zu mir gesagt. Nach 10 Minuten begann die Hochzeit. Franziska sah total hübsch aus. Sie hatte ein cremefarbenes Kleid, mit weitem Rock und ärmellosem Oberteil an.
Nach der Trauung gingen wir alle noch in ein Restaurant wo dann gefeiert wurde.
„Hey Franzi.“, sagte Gustav. „Hey Juschtelchen.“, begrüßte Franzi ihren Bruder und umarmte ihn erstmal lange. „Das ist meine Freundin Julia.“, stellte er mich ihr vor. „Hallo Julia. Du bist also das Mädchen das meinem kleinen Bruder den Kopf verdreht.“, meinte Franziska. Ich schaute zu Gustav, der jetzt ziemlich rot wurde. „Sieht ganz so aus. Danke, dass ich kommen durfte. Sie sehen total hübsch aus.“ „Oh Gott Julia sag bitte du, sonst fühl ich mich so alt.“ Schon kamen die nächsten und wollten gratulieren. „Komm wir gehen zu den Jungs.“, meinte Gustav und nahm meine Hand. „Ok.... Juschtelchen.“, sagte ich und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Gustav schaute mich von der Seite an. „Was denn?“, fragte ich scheinheilig. „Du weißt genau was ich mein.“, sagte er grimmig. „Is doch aber süß.“, sagte ich während ich mich hinsetzte. „Naja das seh ich anders.“ Ich ließ es dann auch sein. Wir unterhielten uns mit den anderen Jungs, dann gab es Essen – zu viel, zu gut – und danach vermischte sich alles. Also die Gäste.  Wir blieben ziemlich in unserer kleinen Gruppe sitzen, ab und zu kam Franzi noch vorbei. „Komm mal mit.“, sagte Tom plötzlich. Was wollte der denn jetzt von mir? Ich stand auf, Tom packte meinen Arm und zog mich hinter sich her. Ich drehte mich zu Gustav, der mich fragend anschaute aber ich zuckte nur mit den Schultern. Ich versuchte mit Tom Schritt zu halten was ziemlich schwer war. Er nahm mich mit in irgend so eine Abstellkammer. „Tom was soll der Scheiß?“, fragte ich ärgerlich und zog meinen Arm zurück. Tom kam auf mich zu und schaute mich wieder so an wie damals in meinem Zimmer. Ich wollte an ihm vorbei und raus aber Tom drückte mich jetzt gegen den Schrank, der an der Wand stand. „Tom lass das.“ Aber Tom ließ es nicht und dann drückte er seine Lippen auf meine. Es war kein Kuss, es kam nur von Tom. Und dann sah ich Gustav in der Tür stehen. Er schüttelte den Kopf und lief weg.