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Kapitel 16

 

 

„Du hast was?“, fragte Georg. „Eine Zwillingsschwester?“, setzte Bill noch fragend dazu. Ich nickte. „Du willst uns jetzt aber nicht nur verarschen, oder?“, fragte Bill .Tom war ganz still geworden. Er machte mir echt Sorgen. „Nein will sie nicht. Das stimmt wirklich.“, sagte Gustav was mich aus meinen Gedanken riss, die sich um Tom drehten. „Ich hab auch ein Foto.“, sagte ich, kramte es aus meinem Geldbeutel und streckte es den Jungs entgegen. „Die sieht ja genau so aus wie du!“, stellte Georg fest. Bill haute ihm in die Seite. „sie sind ja auch Zwillinge.“, er schaute auf und fragte, „eineiige oder?“ „Ja sind wir. Sie hat nur ein bisschen hellere Haare als ich sonst sehen wir eigentlich genau gleich aus.“, stellte ich fest. Tom sagte immer noch nichts er schaute sich das Bild an und gab es mir ohne einen Ton zurück. „Ich denk ich geh dann auch mal hoch.“, sagte ich, „ mich ein bisschen erholen von den Neuigkeiten.“, sagte ich. Ich gab Gustav einen Kuss und ging dann hoch. In meinem Zimmer setzte ich mich auf mein Bett und schaute an einem Stück auf das Bild von Jenny.

 

Ich suchte die ganze Zeit nach irgendwelchen Unterschieden, aber bis auf ein paar Kleinigkeiten wie unterschiedliche Muttermale und eben die Haarfarbe konnte ich echt nichts finden.

 

„Hey Süße. Wie gehts?“ Ich schaute auf und Gustav stand vor meinem Bett. „Hey Schatz. Mir gehts ganz gut. Ich hab grad nach Unterschieden zwischen mir und meiner Schwester gesucht. Aber naja ich hab nichts gefunden.“, meinte ich. Gustav setzte sich neben mich und legte seinen Arm um mich. Er schaute sich das Bild näher an. „Da gibts ja auch nicht viele Unterschiede.“, sagte Gustav. „Ja aber nicht, dass du sie mal mit mir verwechselt, wenn ihr sie kennen lernt.“, meinte ich. „Bestimmt nicht du bist doch einzigartig.“, gab er zurück und küsste mich. „Danke für das nette Kompliment.“, sagte ich und grinste mir einen ab während wir uns küssten. Plötzlich musste ich an die Situation mit Tom denken. Ich löste mich von Gustav. „Is was?“, fragte er mich. „Nöö!! Gehen eigentlich die andren Jungs auch zu der Hochzeit von deiner Schwester?“, fragte ich. „Ja Franzi kennt sie ja auch schon lang und deshalb gehen sie mit.“, antwortete er, „warum willst du das wissen?“ „Naja ich muss doch wissen ob ich die Jungs dabei hab oder ich mich die ganze Zeit nur von dir nerven lassen muss.“, sagte ich sarkastisch. „Boah das war jetzt aber gemein.“, sagte Gustav und fing dann an mich zu kitzeln. „Schaaaatzi hör auf.“, pfinzte ich. Gustav saß auf mir, ich versuchte mich zwar zu wehren aber es ging nicht wirklich gut. Zum Glück klingelte in dem Moment auch mein Handy. „Lässt du mich jetzt bitte an mein Handy. Das ist vielleicht mein Dad oder meine Schwester.“, sagte ich. „Ja klar.“, sagte Gustav, hörte jetzt endlich auf mich zu kitzeln und ging von mir runter. Ich stand auf und krustelte mein Handy aus meiner Handtasche. „Ja.“, meldete ich mich. „Hallo Julia. Hier ist Jenny! Dad hat gemeint das er dir schon von mir erzählt hat.“, meldete sich meine Schwester. „Hallo. Ja er hat mir von dir erzählt.“, sagte ich. Ich setzte mich wieder aufs Bett. Gustav zeigte fragend auf das bild von Jenny. Ich nickte. „Ja und zwar ich wollte mal fragen ob du dich gern mit mir treffen möchtest. Ich würde dich nämlich gerne kennen lernen.“, meinte Jenny. „Ja gern. Wenns dir nichts ausmacht gleich morgen? Weil nächste Woche muss ich wieder arbeiten.“, schlug ich vor. „Ja warum nicht. Einfach so wie du dich heute auch mit Mark getroffen hast also vom ort und der Uhrzeit.“ „ja warum nicht. Ich leg dann wieder auf. Ciao Jenny.“, sagte ich. „ok Tschüss.“

 

Die nächsten paar Wochen bis zur Hochzeit von Gustavs Schwester passierte nicht viel. Ich traf mich sonntags mit Jenny und wir verstanden uns auf Anhieb gut. Tom benahm sich gegenüber von mir eigentlich ganz normal. Er redete zwar nicht mehr ganz so viel mit mir aber es kam auch nicht mehr zu so einer Situation, wie damals in meinem Zimmer. Morgen war die Hochzeit und ich freute mich schon ziemlich drauf, da ich endlich Gustavs Familie kennen lernen würde und vor allem freute ich mich Franziska kennen zu lernen, da Gustav ein ziemlich inniges Verhältnis zu ihr hatte.

 

Hätte ich heute gewusst, dass die Hochzeit nicht so schön werden würde wie ich gedacht hätte wäre ich erst gar nicht mit.