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Kapitel 15

 

Ich schaute auf und vor unserem Tisch stand ein mittel-alter Mann. „Ja.“, antwortete ich. Ich konnte mir ja schon denken, dass das mein Vater war. „Ich bin Mark, dein Vater.“, erklärte er. Ich wusste erst nicht was ich sagen sollte. „Ähm.. hallo.. also es ist halt ein bisschen komisch aber ich denke du verstehst das.“, sagte ich dann. „Ja natürlich.“, gab Mark zurück und setzte sich. Gustav saß neben mir und sagte nichts ich hätte auch gar nicht daran gedacht ihn Mark vor zustellen, obwohl er meine Hand hielt, wenn Mark nicht ab und zu rübergeschaut hätte. „Oh! Mark das ist mein Freund Gustav.“, stellte ich ihm vor. Gustav streckte ihm die Hand zu. „Hallo.“, sagte Mark freundlich und nahm seine Hand entgegen, „sind sie nicht der Drummer bei Tokio Hotel?“ „Ja bin ich und sie können auch ruhig du sagen.“, meinte Gustav. „Ok.“, er wendete sich wieder an mich, „und erzählst du mir ein bisschen was über dein Leben?“ „Ja klar. Dafür sind wir doch da. Aber du musst mir dann auch was über dich erzählen.“ Er nickte und ich fing an ihm alles Mögliche zu erzählen bis heute eben. „Und jetzt du. Also ich hätte nur eine Frage die ich auf jeden Fall beantwortete haben möchte.“, sagte ich. „Ich kann mir schon denken was. Du willst wissen warum ich euch verlassen habe.“ Ich nickte. „Ok. Deine Mutter und ich waren beide noch sehr jung und ich muss dir eigentlich erst noch was sagen bevor ich dir das erklären kann.“, sagte Mark. „Und was?“, fragte ich. Ich wurde ein bisschen nervös. Gustav merkte das, denn er drückte meine Hand fester, die er ja unter dem Tisch in seiner Hand hielt. „Also eigentlich wollte ich dir heute noch jemanden vorstellen, aber dann habe ich doch gedacht erstmal nur ich.“ „Und wenn wolltest du mir vorstellen?“, fragte ich. „Deine... Schwester... Zwillingsschwester.“, antwortete er.
Eine Zwillingsschwester? Ich hatte eine Zwillingsschwester? Ich war echt geschockt. Ich konnte erstmal gar nichts sagen. Gustav legte seinen Arm um mich und strich mir über die Haare. „Ich... ich hab eine... Zwillingsschwester?“, fragte ich ungläubig. „Ja sie heißt Jenny, ähm ich hab ein Bild von ihr willst du sie mal sehen?“, fragte Mark. „Ja klar. Sind wir eigentlich eineiige Zwillinge oder zweieiige?“, fragte ich. „Eineiige und das sieht man auch.“, antwortete er und streckte mir das Bild entgegen. Wow, Jenny sah echt aus wie ich bis auf die Haarfarbe. Sie war ziemlich hellblond und ich hatte ja eher so ein dunkelbraun, hellbraun. „Die sieht dir ja echt voll ähnlich.“, meinte Gustav. „Also wenn du willst kannst du das Bild behalten.“, meinte Mark. „Ja danke das ist echt nett.“, sagte ich, „also ich würde Jenny echt gern kennen lernen.“ „Ja sie möchte dich auch kennen lernen. Aber ich habe halt gedacht nicht gleich überrumpeln.“ „Das war schon ok so. Wir können ja telefonieren und dann mal ein Treffen ausmachen.“, sagte ich. „Ja so können wir das machen. Ich muss dann auch wieder gehen. Muss noch was für meinen Job vorbereiten.“, sagte Mark. „Ok also dann bis zum nächsten Treffen. Ciao und sag Jenny einen Gruß.“, meinte ich. „Ja mach ich. Tschüss Gustav.“, sagte er.
Gustav und ich blieben noch ein bisschen sitzen, so eine halbe Stunde und dann machten wir uns auf den Heimweg. „Ich hab eine Schwester.  Ich kanns kaum fassen.“, sagte ich. Gustav legte seinen Arm um mich. „Ja schon etwas schockierend. Dich kleine Nervensäge gibts zwei Mal.“, meinte Gustav frech. „Ich bin keine Nervensäge.“, gab ich zurück und knuffte ihn in die Seite. „Ok...ok.. manchmal aber schon.“, flüsterte Gustav. „Das hab ich gehört.“, meinte ich und streckte Gustav die Zunge raus. Da wir schon bei unsrer Wohnung angekommen waren und gerade unten die Haustür rein gingen, gab Gustav mir einen Entschädigungskuss.
„Hey Jungs wir sind wieder da.“, rief Gustav in die Wohnung. „Wir sind im Wohnzimmer.“, rief Georg. Wir liefen zusammen ins Wohnzimmer. Ich ließ mich zu den drei Jungs auf die Couch fallen. „Und wie wars?“, fragte Bill. „Es war schön. Mein Dad ist echt nett und ich habe noch was erfahren.“, sagte ich. „Und was?“, fragte Tom. „Ich hab eine Schwester.“, sagte ich und die Jungs starrten mich perplex an, „eine Zwillingsschwester.“