Music comes out
Gratis bloggen bei
myblog.de

Kapitel 14

 

Später schlief ich dann doch ein, da Gustav mir irgendwann nur noch über den Arm strich.
„Hey Schatz was ist den los?“, fragte mich Gustav verschlafen. Ich saß senkrecht im Bett, da ich einen Alptraum, naja nicht direkt Alptraum, hatte. Und da Gustav ja seine Arme um mich gelegt hatte war er auch aufgewacht. „Ich hatte einen Alptraum.“, antwortete ich. „Um was gings den?“, fragte Gustav. „Ich weiß es gar nicht so richtig. Is auch egal. Lass uns wieder schlafen.“, gab ich zurück und legte mich wieder hin. „Ok. Träum was Schönes. Diesmal.“, meinte Gustav und gab mir einen Kuss. Ich wusste noch genau was der Traum war, aber das konnte ich Gustav schlecht erzählen. Ich hatte eigentlich nur von der Situation zwischen Tom und mir geträumt. Bloß wäre es dieses Mal zu dem Kuss gekommen und Gustav wär halt ins Zimmer gekommen. Und Tom hätte dann Gustav so einen Dreck erzählt von wegen ich hätte das ja auch gewollt und so und Gustav hätte sich dann von mir getrennt. Wie gesagt eigentlich kein richtiger Alptraum, aber für mich schon. Und ich hoffte jetzt, dass der nicht in Erfüllung gehen würde. Ich lag noch ein bisschen wach und als Gustav sich rum drehte während er schlief und seine Arme um mich legte versuchte ich auch zu schlafen. Was dann auch zum Glück klappte.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich alleine im Bett. Auf Gustavs Nachttisch lag ein Zettel >Hallo mein Engel. Ich musste schon ins Studio. Du kannst ja vorbeikommen wenn du wach bist. Würd mich freuen!! Hab dich lieb Kuss< Oh wie lieb Gustav hatte mir einen Zettel geschrieben. Ich ging erstmal in mein Zimmer und zog mir ein neues T-Shirt an, da ich ja gestern mit meinen Klamotten gepennt hatte. Unten in der Küche machte ich mir Toast, frühstückte etwas und ging dann ins Bad. Ich putzte mir die Zähne, machte meine Haare und schminkte mich notdürftig.
Unten im Studio musste ich erstmal vor der Tür warten, da die Jungs grad am aufnehmen waren. Das sah ich an dem roten Licht über der Tür. Sobald das nicht mehr leuchtete, klopfte ich an die Tür. „Herein.“, hörte ich David sagen. Ich öffnete die Tür und ging in den Raum. „Oh hi Julia. Wie gehts?“ fragte David und umarmte mich zur Begrüßung. „Ja mir gehts gut! Danke. Und spielen die Jungs auch fleißig?“, fragte ich David. „Ja machen sie. Sie diskutieren so fleißig das sie dich nicht mal bemerkt haben.“, meinte David. Ich schaute Richtung Jungs, die ja hinter einer Scheibe waren und sie waren wirklich voll am diskutieren. David drückte auf einen Knopf: „Hey Jungs wir haben Besuch.“ Sie drehten sich rum und ich winkte ihnen zu. Gustav stand auf und kam in den Vorraum. Er gab mir einen Kuss. „Hey und noch gut geschlafen?“, fragte er. „Ja hab ich!“, antwortete ich und gab ihm noch einen Kuss, „jetzt geh wieder spielen, ich will hören ob du durch mich wirklich besser spielst.“ Gustav ging wieder hinter die Scheibe zu den Jungs und ich hörte ihnen dann zu wie sie spielten. „Wie lang spielen die Jungs heut noch?“, fragte ich David. Er schaute auf die Uhr. „Ich denk noch so zwei, drei Stunden.“, antwortete er. „Ok ich geh dann mal wieder hoch.“, sagte ich. Ich stand auf und winkte den Jungs noch zu als sie her schauten. Jetzt war es kurz vor 2 also flackte ich mich oben erstmal vor den Fernseher und schaute AK ´06. So gegen halb 5 kamen die Jungs auch und wir aßen etwas zusammen. „Morgen treff ich meinen Dad. Ich kanns kaum glauben.“, sagte ich während wir aßen. „Freust du dich?“, fragte Bill. „Einerseits schon aber andererseits ich weiß halt nicht wie mein Dad ist. Ich kann mich ja auch überhaupt nicht mit ihm verstehen.“ „Ja das wird schon. Und du bist ja auch nicht allein.“, sagte Georg und schielte zu Gustav. „Ja ich hab ja meinen Schatz dabei.“, sagte ich und grinste Gustav an. „Klar doch.“, grinste er zurück und gab mir einen Kuss. „Ich geh hoch.“, sagte Tom in dem Moment und stand auf. Ich löste mich von Gustav und schaute nach Tom. Er sah ziemlich eifersüchtig aus. Na ja auch egal, ich drehte mich wieder zu Gustav und gab ihm noch einen Kuss. „Komm wir setzen uns ins Wohnzimmer und schauen einen Film.“, schlug Bill vor. „Gute Idee dann denk ich vielleicht auch nicht mehr so arg an morgen.“, stimmte ich zu. Wir stellten unsre Teller in die Spülmaschine und gingen dann ins Wohnzimmer. Georg holte irgendeine DVD aus dem Schrank und ich musste mich überraschen lassen was es für ein Film war. „Och nöö The Ring. Ihr wisst doch das ich so Filme net mag.“, pfinzte ich. „Drei gegen eine. Das nenn ich dann mal Pech gehabt.“, sagte Bill. Ich streckte ihm die Zunge raus und knuffte ihn in die Seite. Ich knuddelte mich einfach an Gustav und schaute den Film wohl oder übel mit. Jedes mal wenn irgendwas passierte klammerte ich mich an Gustav fest und die Jungs mussten jedes Mal grinsen.
„Ihr seit gemein. Ihr habt jedes Mal gelacht, wenn ich erschrocken bin.“, motzte ich nicht ganz so ernst gemeint, „sogar du.“ Ich schaute Gustav an. „Es war aber auch echt goldig.“, sagte er, „und jetzt schmoll nicht mehr so.“ Er beugte sich zu mir und gab mir einen Kuss. Die Jungs und ich unterhielten uns noch und so um 10 ging ich dann pennen. „Gute Nacht Jungs.“, sagte ich und stand auf. „Dir auch.“, meinten Georg und Bill. Ich gab Gustav einen Kuss. „Schlaf gut.“, meinte er. In meinem Zimmer zog ich mich um und ging dann ins Bad um mich fertig zu machen. Nach dem ich mich abgeschminkt hatte und so weiter ging ich wieder in mein Zimmer und legte mich schlafen.
Als am nächsten Morgen, mein Wecker klingelte wollte ich nicht aufstehen. Aber ich hatte Pech, da Gustav auch ins Zimmer kam um mich zu wecken. „Schatz aufstehen.“, sagte Gustav. „Ich hätte dir nicht sagen sollen, dass du mich wecken sollst.“, quengelte ich und knuddelte mich wieder in die Decke. „Oh Schatzi du weißt doch warum du aufstehen musst.“, sagte Gustav und setzte sich aufs Bett. „Ja genau deshalb will ich nicht aufstehen ich hab Angst.“  „Mach dir keine Gedanken. Es wird schon klappen. Komm, jetzt steh auf.“ Ich setzte mich auf und streckte Gustav meine Hand entgegen. Er zog mich hoch und ich lehnte mich erstmal noch an ihn. „Ich bin müde.“ „Dann lass uns frühstücken gehen dann wirst du wach.“ „Hmm... ich denk ich geh erstmal kalt duschen.“, meinte ich. „Ok. Ich mach mal dann unten Kaffee und Frühstück und so. Wie wärs mit Rührei?“, schlug er vor. „Oh das klingt gut.“, sagte ich und gab ihm einen Kuss. Ich schnappte mir frische Klamotten und ging ins Bad duschen. Nach ner viertel Stunde ging ich in die Küche, wo schon das Frühstück auf mich wartete. „Nur noch ein paar Stunden.“, sagte ich und setzte mich auf einen Stuhl. Nach dem Frühstück machte ich mich fertig und um halb 1 liefen wir los, da das Café nicht weit weg war. Gustav natürlich total vermummt. Wir waren um dreiviertel schon angekommen und setzten uns an einen freien Tisch. Jedes Mal wenn sich die Tür öffnete schaute ich auf. „Jetzt mach dich mal nicht verrückt.“, sagte Gustav und gab mir einen Kuss. „Julia??“, hörte ich jemanden fragen nachdem ich mich wieder von Gustav gelöst hatte.