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Kapitel 13
„Tom?“, fragte ich leise. Er machte keine Anstallten aufzuhören und richtig wehren konnt ich mich auch nicht, da ich nicht genug Kraft hatte um ihn von mir runter zu drücken. Er kam mir immer näher und ich war erleichtert als ich Gustavs Stimme hörte. Tom setzte sich sofort auf. „Hey was habt ihr gemacht?“, fragte Gustav, weil ich durch das Kitzeln ein bisschen verstrubbelte Haare hatte. „Tom hat mich gekitzelt.“, antwortete ich. „Ich lass euch dann auch mal wieder allein.“, sagte Tom und stand auf. Gustav setzte sich wieder neben mich. Als Tom die Tür hinter sich schloss, fragte Gustav. „Wo wurden wir vorhin gestört?“ „Ähm... was wollte den deine Mum?“, fragte ich um ab zu lenken. Ich konnte jetzt nicht einfach, da weiter machen wo wir vorhin von Tom gestört wurden. Vor allem weil eben Tom das Problem war. „Sie wollte wissen wie es mir geht und was ich so mache.“, antwortete Gustav. „Ah ok. Du Gustav ich muss dann auch noch duschen. Bis gleich dann.“, sagte ich, gab Gustav noch ein Küsschen und stand auf. „Ok Bis gleich.“, sagte er ein bisschen verdutzt. Ich ging in mein Zimmer und suchte mir Klamotten zusammen. Ich ging ins Bad, schloss hinter mir ab und versuchte mich erstmal ein bisschen zu beruhigen. Das versuchte ich mit kalt duschen was aber nicht viel brachte da ich nach dem Duschen immer noch an die  Situation mit Tom denken. Ich zog mich an und ging dann runter ins Wohnzimmer. Dort saß Bill und schaute Fernsehen. Ich setzte mich neben ihn. „Hey und mit deinem Dad geredet?“, fragte er. „Ja ich treff mich am Samstag mit ihm.“, antwortete ich. „Geht Gustav mit oder gehst du allein?“, fragte er. „Gustav geht mit, allein könnte ich das nicht.“, sagte ich, „was schaust du den?“ „Da kommt jetzt gleich Abschlussklasse ´06 und danach Freunde.“, antwortete Bill. „Oh cool AK. Des guck ich doch glatt mit.“, sagte ich. Nach AK ging ich dann in die Küche und machte mir was zu essen. „Hey Schatz wo warst du den so lange?“, fragte Gustav und legte seine Arme von hinten um mich. „Sorry ich hab mit Bill Abschlussklasse geschaut.“, antwortete ich. „Kein Problem.“, sagte er und gab mir einen Kuss. „Willst du auch was zu essen?“, fragte ich, „dann mach ich mehr.“ „Ja wenns ok is.“, antwortete er. „Ja sonst hätte ich dich ja nicht gefragt oder.“, sagte ich und holte die Nudeln aus dem Schrank. Nachdem ich fertig mit Kochen war setzte ich mich zu Gustav an den Tisch und wir redeten über Samstag. „Ich hab ehrlich gesagt schon Angst. Ich hab ihn ja nie richtig kennen gelernt.“, sagte ich. „Ja das wirst du ja jetzt. Hast du schon ne Idee was du ihn fragen willst?“ „Naja eigentlich nicht!! Nur eine Frage halt! Ich will wissen warum er uns damals verlassen hat.“, antwortete ich. „Ist ja auch dein Recht das zu erfahren.“, meinte  Gustav. „Lass uns jetzt auch bitte über etwas anderes reden. Zur Ablenkung!“, bat ich Gustav. „Ja kein Problem. Meine Schwester war vorhin auch am Telefon und sie hat gemeint, dass sie bald heiratet. Und sie hat mich eingeladen, ich bin ja ihr Bruder.“, erzählte Gustav. „Toll deine Schwester heiratet. Das freut mich! Wann denn?“, fragte ich. „In einem Monat. Und meine Schwester hat gemeint wenn ich eine Freundin habe kann ich sie ruhig mitbringen. Also würdest du mitgehen?“, fragte er. „Ja klar ich würd gern mitgehen, dass wird bestimmt toll. Dann lern ich auch deine Familie kennen.“, antwortete ich. „Ok freut mich das du mitgehst wird bestimmt schön.“, sagte Juschtel und gab mir einen Kuss. „Gehen wir wieder hoch?“, fragte ich. „Ja können wir machen.“ Wir stellten unsre Teller in die Spülmaschine und gingen dann hoch in Juschtels Zimmer. Ich ließ mich aufs Bett fallen und Gustav hockte sich neben mich. „Ich bin todmüde.“, sagte ich, nachdem ich herzhaft gegähnt hatte. „Willst du ein bisschen schlafen?“, fragte Gustav. „Achwas nee is schon okay ich werds schon durchhalten.“, antwortete ich. „Ja mal sehen.“, sagte Gustav und legte sich hin. „Hey des is jetzt aber fies. Wenn du dich hinlegst, muss ich mich auch hinlegen und dann schlaf ich bestimmt ein.“, protestierte ich. „Mhh mal schauen.“, sagte Gustav und streckte seine Arme aus. Ich legte mich neben ihn und naja zum Schlafen kam ich wirklich nicht, da Gustav mich gut mim Küssen und Kuscheln ablenkte.