Music comes out
Gratis bloggen bei
myblog.de

Kapitel 12

 

Ich unterhielt mich noch ein bisschen mit Tom und nachdem ich fertig gegessen hatte, ging ich wieder hoch in mein Zimmer. Ich legte mich hin, aber zum schlafen kam ich nicht wirklich. Natürlich dachte ich über meinen Vater nach, was mir aber auch zu schaffen machte war Tom. Mit ihm war irgendwas und er wusste auch genau was. Und mich machte es irgendwie nervös, dass er es mir nicht sagen wollte. Ich hoffte, dass es nichts mit mir zu tun hatte. Ich kam dann auch vielleicht noch zu einer Stunde Schlaf und so sah ich dann auch morgens aus. Als ich um halb 10 das erste Klappern aus der Küche hörte stand ich auf da das eigentlich nur mein Schatz sein konnte. Ich schaute vorher noch in den Spiegel. Ich hatte totale Augenringe und man könnte meinen ich hätte drei Tage lang nicht geschlafen.
„Morgen Süße.“, sagte Gustav und gab mir einen Kuss. „Morgen.“, gab ich zurück und ließ mich auf einen Küchenstuhl fallen. „Nicht gut geschlafen?“, fragte er. „Ich bin heut Nacht so um zwei aufgewacht und hab dann was gegessen und mich mit Tom unterhalten, der zu meiner Verwunderung auch wach war, und danach konnt ich nicht mehr pennen. Weil ich überlegt habe ob ich mich nicht vielleicht doch mit meinem Vater treffen soll.“, klärte ich Gustav auf. Das mit meinem leichten Misstrauen gegenüber von Tom ließ ich lieber weg.
Gustav setzte sich neben mich: „Willst du dich denn mit deinem Vater treffen?“, fragte er. „Ja aber allein kann ich das nicht.“, antwortete ich. „Ich kann ja mit kommen. Dann bist du nicht allein.“, sagte Juschtel. „Das wäre lieb.“, sagte ich und küsste ihn. „Guten Morgen.“, wurden wir von Tom unterbrochen. Ich schaute auf und Tom sah geknickt aus. Was war mit ihm los?? Er setzte sich zu uns an den Tisch und wir frühstückten zusammen. Nach und nach kamen erst noch Georg und dann Bill in die Küche.
Nach dem Frühstück ging ich mit Gustav in  mein Zimmer, da ich meinen Vater anrufen wollte. Ich holte mein Handy aus meiner Tasche und setzte mich auf mein Bett. Gustav setzte sich neben mich und nahm meine Hand. Es viel mir echt schwer meinen Vater anzurufen. Ich suchte seine Nummer aus meinen empfangenen Anrufen raus, aber ich konnte nicht auf den Anruf Knopf drücken. „Komm Süße ruf ihn an.“, sprach mir Gustav Mut zu und gab mir einen Kuss. Ich wählte die Nummer von meinem Dad und hielt mir das Handy ans Ohr.
„Ja.“, meldete er sich. „Hallo hier ist Julia.“, sagte ich und versuchte nicht ganz so nervös zu wirken wie ich war.  „Julia hallo wie geht es dir?“, fragte er. „Gut ähm ich rufe aus einem bestimmten Grund an. Ich habe noch mal über alles nachgedacht und ich habe mich dazu entschieden mich doch mit dir zu treffen.“, erklärte ich. „Wirklich? Das freut mich aber.“, sagte er. „Ich komme aber nicht allein. Ich bringe meinen Freund mit und wir müssen uns in einem bestimmten Café treffen, mein Freund kann nicht überall hin.“, erklärte ich. „Ja das ist kein Problem. Wann wollen wir uns den treffen?“, fragte mein Vater. „Einen Moment.“, sagte ich. Ich nahm das Handy vom Ohr und legte es auf mein Bein. „Gustav wann hast du denn Zeit?“, fragte ich ihn. „Am Samstag habe ich frei wie wäre es da?“, schlug er vor. Ich nickte und nahm das Handy wieder an mein Ohr. „Also am Samstag würde es gehen. So um 13.00 Uhr.“, schlug ich vor. „Ja das ist ok.“, antwortete mein Dad. Ich sagte ihm dann noch wo wir uns treffen würden und legte auf. „Das wäre geschafft. In zwei Tagen werde ich meinen Vater treffen.“, sagte ich noch ein bisschen perplex. „Ja das wird schon alles gut gehen.“, sagte Gustav. „Danke noch mal das du mitgehst ich könnte das echt nicht allein.“, sagte ich. „Hey ich bin dein Freund, das ist doch klar!!“, meinte Gustav zurück und küsste mich. Schon wieder wurden wir gestört. Es klopfte an die Tür. „Wer ist da?“, fragte ich genervt. „Tom.“, kam es von der anderen Seite. Hatte der heute einen Sensor in unpassenden Momenten zu stören?!? „Komm rein.“, sagte ich und die Tür öffnete sich langsam. „Ich wollte eigentlich gar nicht stören aber Gustavs Mutter ist am Telefon.“, sagte Tom. „Schon okay.“, meinte Gustav, gab mir noch einen Kuss und ging dann runter.

 

„Und hast du mit deinem Vater telefoniert?“, fragte Tom und hockte sich neben mich. „Ja ich treff mich mit ihm am Samstag.“, antwortete ich. „Is komisch wa?“, sagte er. „Ja schon aber ich geh ja mit Juschtel hin also bin ich nicht allein.“ „Ja haja! Ich könnt meinen Dad jetzt auch net einfach allein treffen also müsst ich ja auch nicht weil Bill ja dabei ist aber du weißt was ich mein.“, erklärte Tom und grinste mich an, da er sich so verhaspelt hatte. „Ja ich weiß was du meinst.“, sagte ich und knuffte Tom in die Seite. Tom zog seine Augenbrauen hoch und dann fing er auch schon an mich zu kitzeln. „Tom hör auf.“, sagte ich. Er saß jetzt schon halb auf mir. Plötzlich schaute Tom mich so anders an. Er schaute mir direkt in die Augen und kam mir immer näher. Mir wurde das schon ein bisschen unheimlich...