Music comes out
Gratis bloggen bei
myblog.de

Kapitel 9

 

Es war Gustav. Gustav saß jetzt tatsächlich neben mir. Die Person wegen dem ich heulte, tröstete mich. War das nicht irgendwie ein totaler Widerspruch?? "Warum tust du das Gustav?? Du müsstest doch eigentlich total sauer auf mich sein!", sagte ich. "Ich bin nicht sauer. Ich bin natürlich traurig aber ich will nicht das es dir schlecht geht.", sagte er, "vor allem nicht wegen mir." Ich schaute auf und sah in Gustavs Gesicht. "Es tut mir Leid Gustav.", sagte ich und dann küsste ich ihn. Das musste einfach sein, ich konnte nicht anders. Erst erwiderte Gustav meinen Kuss nicht, aber nach ein paar Sekunden ging er auf ihn ein. Ich hatte das Gefühl das unser Kuss ewig dauerte. Aber irgendwann löste sich Gustav wieder von mir. "Es tut mir echt Leid das hätte ich schon viel früher machen sollen.", meinte ich. Gustav wischte mir ganz sanft meine Tränen aus dem Gesicht. Er lächelte mich an: "Lieber spät als nie." Dann küsste er mich noch mal. "Hey ihr zwei! Eigentlich wollte ich nicht stören aber ich muss ganz dringend mit Julia reden.", sagte Bill der jetzt an der Tür stand. "Okay. Ich komm gleich wieder Gustav.", sagte ich und ging zu Bill. Ich ging mit Bill schnell in sein Zimmer. "Was ist?", fragte ich. "Hast dus dir jetzt eingestanden dass es so am besten ist?", fragte Bill nach. "Sieht ganz so aus.", antwortete ich und war voll am Dauergrinsen. "Das freut mich für dich.", sagte Bill und umarmte mich. "Danke noch mal für alles.", sagte ich und verschwand dann wieder in mein Zimmer. Gustav saß wartend auf meinem Bett. "Da bin ich wieder.", sagte ich nachdem ich wieder ins Zimmer gekommen war. Ich hockte mich wieder neben Gustav und wir machten da weiter wo Bill uns gestört hatte. Gustav und ich lagen jetzt nebeneinander in meinem Bett. Gustav fing an zu gähnen. "Bist du müde?", fragte ich. "Ja schon. Ich denk ich geh dann auch mal ins Bad und mich fertig machen.", antwortete Gustav. "Ich geh dann nach dir.", meinte ich. Wir standen beide auf und gingen Richtung Bad. Erst ging Gustav rein und ich wartete draußen. Nach ein paar Minuten kam er wieder raus und ich ging rein. Nachdem ich mich umgezogen, abgeschminkt und mir die Zähne geputzt hatte ging ich wieder raus. Gustav stand noch an der Tür. "Hey Schatz du hast gewartet?", fragte ich. "Ja! Ich wollt eigentlich noch fragen ob du bei mir pennen willst.", sagte Gustav. Im war es aber schon ein bisschen peinlich. Das merkte ich ihm an, da er mir nicht in die Augen schaute. "Ja gern.", sagte ich und gab ihm einen Kuss, "ich bring nur schnell meine Sachen in mein Zimmer." "Ich komm mit.", sagte er und nahm meine Hand. Nach ein paar Minuten waren wir dann auch bei Gustav im Zimmer. Ich ließ mich gleich auf sein Bett fallen und musste erstmal gähnen. "Lass uns pennen.", meinte Gustav. "Ja bitte.", gab ich zurück und stand noch mal auf damit wir die Decke zurück schlagen konnten. Gustav legte sich ins Bett. "Duuuu Schatz kann ich bitte innen liegen?", fragte ich ihn. "Ja kein Problem.", antwortete er und rutschte nach außen. Ich kletterte über ihn drüber und legte mich dann auch gleich mit meinem Kopf auf Gustavs Oberkörper. "Ich bin echt so froh das ich’s endlich gerafft hab.", sagte ich. "Das bin ich auch.", meinte Gustav und gab mir einen Kuss, "lass uns schlafen." "Gute Nacht."