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Kapitel 1

"Oh Entschuldigung.", sagte die Person mit der ich zusammen gerannt war. "Schon okay ich hab ja dich umgerannt!", gab ich zurück. Vor mir stand eine total vermummte Person. Mit Cap auf, Kapuzenjacke und einer Sonnenbrille. "Sagen wir einfach wir sind beide gegeneinander gelaufen. Darf ich dich als Entschädigung zu einem Kaffee einladen?", fragte er. Man hörte an der Stimme dass es ein Junge war und mir kam die Stimme auch ziemlich bekannt vor. "Ja warum nicht.", antwortete ich und fragte gleich drauf, "bist du Gustav von Tokio Hotel?" "Des nächste Mal muss ich mich anscheinend noch mehr vermummen!", antwortete er. "Nee ich hab dich an deiner Stimme und an der Art wie du redest erkannt.", meinte ich. Wir liefen zusammen zu einem Café, das ein bisschen abseits in einer Seitenstraße lag. Dort setzte dann Gustav auch die Sonnenbrille ab und zog die Jacke aus. "Wie hast du das gemeint mit der Art wie ich rede?", fragte er nachdem wir uns etwas zu Trinken bestellt hatten. "Du redest immer so höflich find ich. Und immer hochdeutsch. Aber das find ich süß", sagte ich. "Danke.", meinte er und lächelte mich an. "Ähmm Gustav könnt ich vll ein Autogramm haben?", fragte ich dann noch wenn ich schon mal einen von Tokio Hotel traf. "Ja klar.", antwortete er. Ich holte mein TH-Buch raus und ließ ihn unterschreiben. Wir machten dann auch noch ein Bild von uns mit meiner Digicam. "Ich hab dich noch gar nicht gefragt wie du heißt!!", stellte er fest, "wie heißt du denn?" "Ich heiß Julia!", antwortete ich. Wir unterhielten uns noch über alles Mögliche. Ich erzählte Gustav dass ich schon ohne meine Eltern wohnte. "Du bist 16 und wohnst schon allein?!?", stellte er entsetzt fest. "Ja nicht direkt allein ich wohn in einer WG aber so gut gefällt's mir da auch nicht.", gab ich zurück. "Und warum wohnst du schon allein??", fragte er. "Also meine Mum ist gestorben und eigentlich hätte ich dann zu meinem Vater müssen aber der war irgendwie unauffindbar und meine andren Verwandten wollten mich nicht und dann hat das Jugendamt erlaubt das ich halt in eine WG zieh, weil ich auch nicht ins Heim wollte.", erklärte ich. "Und dir gefällt's in der WG nicht?", fragte er total niedlich besorgt. "Ähm nee nicht wirklich ich pass da einfach nicht so rein. Die andren Mädchen sind alle so Tussimäßig!! Weist du?? Und ich bin nicht so!! Find ich auf jeden Fall.", antwortete ich. "Find ich auch nicht.", sagte Gustav, "wir haben übrigens noch ein Zimmer frei in unsrer Studiowohnung!! Ich könnt mal die andren drei und David fragen ob es ok wäre wenn du einziehst!!" "Meinst du das jetzt ernst?", fragte ich total überwältigt. "Ja also nur wenn du willst.", sagte Gustav. "Ja klar!! Des wär hammer!!  Nicht nur da sich dann aus meiner alten WG rauskommen würd, ich würd auch noch zu meiner Lieblingsband ziehen." "Ok ich muss dann auch gehen. Ich meld mich dann bei dir wegen dem Zimmer.", sagte Gustav. "Ok ich geb dir meine Handynummer.", sagte ich. "Ich hab mein Handy jetzt gar nicht dabei. Aber schreibs hier rauf.", sagte Gustav und streckte mir seinen Arm hin. "Ok!", meinte ich und schrieb ihm mit Kuli meine Handynummer auf den Arm. "Ich meld mich dann morgen bei dir.", sagte er und dann umarmte er mich zum Abschied. "Ok Bye.", brachte ich dann nur noch raus. Gustav hatte mich umarmt. Gustav Schäfer hatte mich umarmt und er hatte mir ein Zimmer in der Studiowohung von Tokio Hotel angeboten!! Immer noch total überwältigt machte ich mich auf den Heimweg.